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Der FCK soll wieder Leidenschaft zeigen

Kaiserslautern. Dass Fußball-Zweitligist 1. FC Kaiserslautern trotz großer finanzieller Sorgen derzeit sportlich gut dasteht, ist nicht zuletzt das Verdienst von Trainer Marco Kurz. Mit teilweise begeisterndem Fußball hat er es geschafft, den FCK in der Spitzengruppe der Liga zu etablieren. Am Sonntag um 13.30 Uhr muss der FCK bei 1860 München antreten

Kaiserslautern. Dass Fußball-Zweitligist 1. FC Kaiserslautern trotz großer finanzieller Sorgen derzeit sportlich gut dasteht, ist nicht zuletzt das Verdienst von Trainer Marco Kurz. Mit teilweise begeisterndem Fußball hat er es geschafft, den FCK in der Spitzengruppe der Liga zu etablieren. Am Sonntag um 13.30 Uhr muss der FCK bei 1860 München antreten. Für Kurz ist das ein besonderes Spiel, war er doch nacheinander Kapitän, U23- und Cheftrainer der Münchner, bevor er im Februar gehen musste. "In gewisser Weise war München eine prägende Station in meiner Laufbahn", sagt der 40-Jährige, dessen Familie nach wie vor in der bayrischen Hauptstadt lebt. Für Kurz ist "das Kapitel München abgehakt. Jetzt geht es um den Erfolg des FCK". Neun Spieltage lang blieb der FCK ungeschlagen, bevor er am vergangenen Wochenende beim 0:2 gegen Düsseldorf erstmals punktlos blieb. An dem leidenschaftslosen Auftritt der Pfälzer gegen den Aufsteiger entzündete sich zu Recht Kritik. Die Mannschaft hat verstanden. "Wir müssen wieder als Mannschaft auftreten, Leidenschaft zeigen, kämpfen. Wir müssen jetzt alles tun, um die Tugenden der ersten neun Spiele zurück zu bekommen", lässt Mittelfeldmann Bastian Schulz durchblicken, dass dem zuletzt nicht so war. rti