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| 21:21 Uhr

Chance auf Platz zwei verpasst

Zweibrücken. Als seine Mitspieler schon auf dem Weg in die Kabine waren, stand Niederauerbachs Torhüter Thorsten Hodel noch immer auf dem Platz. "Immer wenn wir dran sind, ganz nach vorne zu kommen, vergeigen wir es", sagte der Spielführer mit einem Kopfschütteln. "Ich glaube, es wissen nicht alle, dass wir Zweiter werden können Von Merkur-Mitarbeiter Fritz Schäfer

Zweibrücken. Als seine Mitspieler schon auf dem Weg in die Kabine waren, stand Niederauerbachs Torhüter Thorsten Hodel noch immer auf dem Platz. "Immer wenn wir dran sind, ganz nach vorne zu kommen, vergeigen wir es", sagte der Spielführer mit einem Kopfschütteln. "Ich glaube, es wissen nicht alle, dass wir Zweiter werden können."Während die Spieler des SVN Zweibrücken nicht um ihre Aufstiegschance wussten, wussten die Mechtersheimer um ihre Situation im Abstiegskampf. "Wir hatten den Tick mehr Siegermentalität", machte Mechtersheims Trainer Ralf Gimmy nach dem 3:0 (2:0)-Sieg seiner Elf beim SVN am Samstagnachmittag als entscheidenden Unterschied aus. Niederauerbachs Trainer Peter Rubeck war mit dem Auftreten seiner Mannschaft vor der Pause "überhaupt nicht einverstanden". Wie Mittelfeldspieler Jochen Ellermann stellte der Trainer fest, dass der SVN die Zweikämpfe verloren hat und sich so "das Spiel aus der Hand nehmen ließ".

Dabei begann es in der zweiten Minute mit einem Alleingang von Xavier Novic nach Pass von Ellermann gut für den SVN. Doch Novic schoss weit übers Tor. In der neunten Minute wehrte Torhüter Hodel eine Flanke zu kurz ab. Der Schuss von Marco Krucker wurde von Jan-Michael Drese ins Tor abgefälscht. Beim SVN spielte man in der Folge weiter zu sorglos in der Defensive und nach vorne scheiterte man mit Dribblings im Mittelfeld oder leistete sich Fehlpässe. Kurz vor der Pause herrschte wieder Turbulenz im SVN-Strafraum. Nach einer abgewehrten Ecke kam der Ball zu Dennis Lang, der einschoss.

Die zweite Halbzeit begann wieder mit einer Großchance von Novic. Dieses Mal scheiterte er an Torhüter Emilio Fioranelli. Die Niederauerbacher trafen danach sogar ins Tor. Doch bei einem Schuss von Arif Karaoglan (50.) behinderte ein Niederauerbacher im passiven Abseits den Torhüter. In der 70. Minute war der Ball bei der Flanke von Dennis Krob bereits im Aus. Der Treffer von Heiko Brunck zählte nicht. Und bei einem Kopfball von Andreas Backmann (58.) reklamierten die Gastgeber vergeblich, dass der Ball nicht mit vollem Umfang hinter der Torlinie war. Den Schlusspunkt zum 3:0 setzte Florian Hornig (65.) mit einem verwandelten Foulelfmeter. Alexej Schwindt hatte den Strafstoß an Milot Berisha verwirkt.

Positiv zu vermerken ist, dass die Spieler der Gastgeber trotz des klaren Rückstandes nicht die Köpfe hängen ließen und weiterhin nach vorne spielten und auf ihre Chancen lauerten.

"Wir hatten auch das Glück des Tüchtigen", meinte Gäste-Trainer Gimmy zu den Situationen. Peter Rubeck sagte nur, dass es "müßig" sei, darüber zu reden. Zumindest das Engagement sowie die Leistungen der jungen Spieler Krob und Dennis Hirt in den zweiten 45 Minuten stimmten den Niederauerbacher Trainer versöhnlich. "Wir wollen unter die ersten Fünf, um uns wieder für den Oddset-Cup zu qualifizieren", lautet Rubecks Forderung. "Wir hatten auch das Glück des Tüchtigen."

Ralf Gimmy,

TuS-Trainer

Auf einen Blick

SVN Zweibrücken: Hodel - Schwindt, Paulus, Backmann, Brunck - Herchenhan, Ellermann, Nazarov (41. Krob), Karaoglan, Feiersinger (61. Maul) - Novic (68. Hirt).

Tore: 0:1 (9.) Drese; 0:2 (44.) Lang; 0:3 (65., Strafstoß) Hornig.

Gelbe Karten: Schwindt, Feiersinger, Backmann - Hornig.

Schiedsrichter: Dominik Pfortner (St. Nikolaus).

Zuschauer: 170. sf