| 23:11 Uhr

Fußball
Uefa leitet Prüfverfahren gegen PSG ein

Nyon. (sid) Dem französischen Fußball-Topklub Paris St. Germain droht nach den jüngsten Rekordtransfers des Brasilianers Neymar und des Franzosen Kylian Mbappé Ärger wegen möglicher Verstöße gegen das Financial Fairplay. Wie die Europäische Fußball-Union Uefa am Freitagabend mitteilte, wurde gegen PSG ein förmliches Prüfverfahren eingeleitet. Die Untersuchungskammer der Uefa-Finanzkontrollkammer richte ihren Fokus dabei „auf die Einhaltung des Klubs in Sachen Break-Even-Anforderungen, vor allem in Bezug auf die jüngsten Transferaktivitäten“. Vereinfacht schreiben die Regeln vor, dass ein Klub nicht wesentlich mehr ausgeben darf, als er einnimmt.

(sid) Dem französischen Fußball-Topklub Paris St. Germain droht nach den jüngsten Rekordtransfers des Brasilianers Neymar und des Franzosen Kylian Mbappé Ärger wegen möglicher Verstöße gegen das Financial Fairplay. Wie die Europäische Fußball-Union Uefa am Freitagabend mitteilte, wurde gegen PSG ein förmliches Prüfverfahren eingeleitet. Die Untersuchungskammer der Uefa-Finanzkontrollkammer richte ihren Fokus dabei „auf die Einhaltung des Klubs in Sachen Break-Even-Anforderungen, vor allem in Bezug auf die jüngsten Transferaktivitäten“. Vereinfacht schreiben die Regeln vor, dass ein Klub nicht wesentlich mehr ausgeben darf, als er einnimmt.

In den kommenden Monaten werde sich die Kammer regelmäßig treffen, um alle Unterlagen, die den Fall betreffen, sorgfältig auszuwerten. Während der laufenden Untersuchungen werde sich die Uefa  nicht weiter zu dem Fall äußern.

Das Financial Fairplay ist seit 2011 in Kraft und gilt jeweils für den Zeitraum der zurückliegenden drei Jahre. Innerhalb dieser drei Jahre darf jeder Klub einen Verlust von bis zu 30 Millionen Euro verzeichnen, wenn ein Geldgeber diesen ausgleicht. Paris St. Germain ist seit 2012 komplett in der Hand einer katarischen Investorengruppe. Aufgrund der immer weiter steigenden Ablösesummen im europäischen Fußball wird die Uefa für mangelnde Wirksamkeit des Financial Fairplays fortlaufend kritisiert.



(SID)