| 23:02 Uhr

Champions League
Leipzig gegen Porto beinahe zum Siegen verdammt

Leipzig. () Nach dem Coup von Dortmund will RB Leipzig mit breiter Brust und Vollgasfußball auch die Königsklasse rocken. „Wir haben es allen gezeigt – auch uns selbst. Das war der allerwichtigste Faktor“, sagte Stürmer Yussuf Poulsen. Jetzt soll im Heimspiel heute (20.45 Uhr/Sky) gegen den portugiesischen Topklub FC Porto endlich der erste Sieg in der Champions League her.

() Nach dem Coup von Dortmund will RB Leipzig mit breiter Brust und Vollgasfußball auch die Königsklasse rocken. „Wir haben es allen gezeigt – auch uns selbst. Das war der allerwichtigste Faktor“, sagte Stürmer Yussuf Poulsen. Jetzt soll im Heimspiel heute (20.45 Uhr/Sky) gegen den portugiesischen Topclub FC Porto endlich der erste Sieg in der Champions League her.

Keine Frage: Das berauschende 3:2 in der Bundesliga bei Tabellenführer Borussia Dortmund setzt bei den „Bullen“ neue Kräfte frei. Kein schlechter Zeitpunkt, denn mit dem Hin- und Rückspiel gegen Porto sowie den beiden Knallern gegen Bayern München im DFB-Pokal und in der Liga wartet auf Leipzig ein ganz heißer Herbst. „Das wird richtig geil“, meinte Poulsen.

Die Lust ist zurück bei RB, nachdem man zu Saisonbeginn mit Schwierigkeiten zu kämpfen hatte. Das lag auch an der neuen Herausforderung durch die englischen Wochen. Doch langsam scheinen sich die Transferausgaben im Sommer von über 50 Millionen Euro auszuzahlen, die Neuzugänge Jean-Kevin Augustin, Bruma und Kevin Kampl haben den RB-Fußball verinnerlicht und sind mehr als nur gute Alternativen. Gegen den BVB saßen Willi Orban, Timo Werner, Diego Demme und Emil Forsberg zunächst nur auf der Bank. Sie alle könnten gegen Porto in die Startelf rücken und ausgeruht für den RB-typischen Tempofußball sorgen. Werner hatte zuletzt wegen einer Blockade in der Halswirbelsäulen-Muskulatur nicht gespielt. „Ich gehe davon aus, dass er wieder eine Option für die Startelf ist“, sagte Trainer Ralph Hasenhüttl.



Leipzig ist nach nur einem Punkt aus den ersten beiden Spielen zum Siegen fast verdammt. Bei einer Niederlage wäre Porto schon um fünf Punkte enteilt. Hasenhüttl nannte die Partie gegen Dortmund „den vielleicht größten Erfolg für mich als Trainer". Jetzt muss aber der erste Champions-League-Sieg her.