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CAS verschiebt seine Entscheidung im Fall Jan Ullrich

Lausanne. Der Fall Jan Ullrich ist noch immer nicht vollständig geklärt. Der Internationale Sportgerichtshof CAS erklärte sich gestern für zunächst "nicht zuständig". Die höchste sportjuristische Instanz in Lausanne teilte zudem die Causa gegen den Ex-Radprofi in zwei Verhandlungsabschnitte auf

Lausanne. Der Fall Jan Ullrich ist noch immer nicht vollständig geklärt. Der Internationale Sportgerichtshof CAS erklärte sich gestern für zunächst "nicht zuständig". Die höchste sportjuristische Instanz in Lausanne teilte zudem die Causa gegen den Ex-Radprofi in zwei Verhandlungsabschnitte auf. Zunächst entschied die Kammer in der Auseinandersetzung zwischen der Schweizer Anti-Doping-Behörde Swiss Anti-Doping und Ullrich. Die Entscheidung im zweiten Verhandlungsabschnitt, dem Streit zwischen dem Weltverband UCI, Jan Ullrich und dem Schweizer Radsportverband Swiss Cycling wird nach einer CAS-Mitteilung in sechs Wochen gefällt. Die Kammer begründete ihr Urteil, für das sie insgesamt 20 Monate brauchte, in insgesamt 69 Punkten.

Lebenslange Sperre droht

Ullrich, der mit dem mutmaßlichen Dopingarzt Eufemiano Fuentes in Verbindung gebracht wird, droht eine lebenslange Sperre für alle Tätigkeiten im Profiradsport. Der in der Schweiz ansässige 37-jährige Tour-de-France-Sieger von 1997 hatte seine Schweizer Profi-Lizenz im Oktober 2006 zurückgegeben. dpa