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Heute Verhandlung
Cas verschiebt Entscheidungüber 45 russische Einsprüche

Pyeongchang. Zahlreiche Fälle von akuten Magen-Darm-Erkrankungen bei Sicherheitskräften sorgen kurz vor Beginn der Olympischen Winterspiele für Unruhe. Es gebe unter dem privaten Sicherheitspersonal 41 Verdachtsfälle auf das Norovirus, teilte das Organisationskomitee gestern mit. Die Menschen mit den Virussymptomen müssen ins Krankenhaus, weitere 1200 Bewohner in dem betroffenen Quartier im Landkreis Pyeongchang sollen isoliert werden, „bis keine weiteren Fälle mehr auftreten“.

(sid) 15 weitere russische Athleten und Trainer sind vor den Internationalen Sportgerichtshof Cas gezogen. Die Gruppe will ihre Einladung für die Teilnahme an den Olympischen Winterspielen einklagen, die ihr das Internationale Olympische Komitee (IOC) wegen Verstößen gegen die Anti-Doping-Richtlinien bei den Winterspielen 2014 in Sotschi verweigert hatte. Zu den Athleten gehört auch Langlauf-Star Alexander Legkow. Bereits am Dienstag waren 32 russische Athleten vor das Ad-hoc-Gericht des Cas gezogen, um noch bei den Wettkämpfen in Südkorea starten zu können. Nach der Anhörung dieser Gruppe vertagte sich das Ad-hoc-Gericht des Cas und will heute alle Fälle verhandeln. Eine Entscheidung wird entweder heute Abend oder Freitagmorgen am Tag der Eröffnungsfeier erwartet.