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Cacau verlässt den VfB Stuttgart: Angebot nicht ausreichend

Stuttgart. Der VfB Stuttgart hat das Werben um Cacau (Foto: dpa) verloren und muss ein Jahr nach dem Weggang von Mario Gomez erneut den Abschied eines Nationalstürmers verkraften. "Nach langer Überlegung habe ich mich entschieden, das Angebot nicht anzunehmen.Ich werde den VfB verlassen", sagte Cacau gestern

Stuttgart. Der VfB Stuttgart hat das Werben um Cacau (Foto: dpa) verloren und muss ein Jahr nach dem Weggang von Mario Gomez erneut den Abschied eines Nationalstürmers verkraften. "Nach langer Überlegung habe ich mich entschieden, das Angebot nicht anzunehmen.Ich werde den VfB verlassen", sagte Cacau gestern. Wohin er nach Ablauf seines Vertrags am Saisonende wechselt, will er in den kommenden Tagen bekanntgeben. Aus der Fußball-Bundesliga habe es bereits "Anfragen aus Schalke, Wolfsburg und Hoffenheim" gegeben, bestätigte sein Berater Osmar Oliveira. Zudem gibt es Spekulationen über einen Wechsel Cacaus zum FC Sevilla. Die Schwaben hatten Cacau einen Dreijahresvertrag vorgelegt, bei dem das Gehalt des 29-Jährigen wohl um eine Million auf rund 2,5 Millionen Euro angehoben worden wäre. "Wir müssen seine Entscheidung akzeptieren", sagte VfB-Sportvorstand Horst Heldt. "Wir haben ihm ein ordentliches Angebot gemacht, können aber nicht über unsere Verhältnisse leben." Seine Zeit beim VfB bezeichnete Cacau dennoch als "sieben wunderschöne Jahre". 172 Bundesliga-Spiele hat der gebürtige Brasilianer für den VfB bisher bestritten und dabei 57 Tore erzielt. dpa