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BVB hadert mit den Gegentoren, DFB ermittelt gegen Klopp

Frankfurt. Marcel Schmelzer konnte die Aufregung nicht ganz verstehen. "Wir haben 3:3 beim Zweiten gespielt. Warum soll das ein rabenschwarzer Abend gewesen sein?", fragte der Linksverteidiger. Sein Trainer gab ein paar Minuten später die Antwort. "Wir haben die drittmeisten Gegentore der Liga - das ist eine Scheiß-Statistik", sagte Jürgen Klopp

Frankfurt. Marcel Schmelzer konnte die Aufregung nicht ganz verstehen. "Wir haben 3:3 beim Zweiten gespielt. Warum soll das ein rabenschwarzer Abend gewesen sein?", fragte der Linksverteidiger. Sein Trainer gab ein paar Minuten später die Antwort. "Wir haben die drittmeisten Gegentore der Liga - das ist eine Scheiß-Statistik", sagte Jürgen Klopp. Sechs Gegentreffer innerhalb von vier Tagen, sieben Punkte Rückstand auf Spitzenreiter Bayern München - das ist die ernüchternde Bilanz des deutschen Fußball-Meisters Borussia Dortmund. "Wir müssen möglichst schnell wieder so spielen wie wir es können", forderte Manager Michael Zorc nach dem zwar spektakulären, aber für die Borussia auch alarmierenden 3:3 bei Aufsteiger Eintracht Frankfurt. Zorc ging insbesondere mit der Defensive um die deutschen Nationalspieler Mats Hummels und Schmelzer ins Gericht: "Das war wild. Wenn man vorne den Ball verliert, muss es hinten noch lange nicht einschlagen."Zudem droht Klopp im Heimspiel am Samstag (18.30 Uhr) gegen Borussia Mönchengladbach ein Platz auf der Tribüne. Denn in der Schlussphase sah der 45-Jährige aus, als wolle er den vierten Offiziellen fressen - Schiedsrichter Florian Meyer schickte ihn auf die Tribüne. Der Kontrollausschuss des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) ermittelt. "Ich habe nur gesagt: Das war ein Foul, das war ein Foul. Das scheint zu viel gewesen zu sein", erklärte Klopp, der als Wiederholungstäter vorbelastet ist. dpa