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Bundestrainer Löw holt Stürmer Podolski zurück

Frankfurt. Nach zwei Pleiten - 1:2 gegen England, 0:1 gegen Norwegen - ist Lukas Podolski der Hoffnungsträger der deutschen Fußball-Nationalmannschaft. Bundestrainer Joachim Löw holte den Stürmer von Bayern München nach vier Monaten Pause ins Aufgebot zurück und nominierte ihn für die Weltmeisterschafts-Qualifikationsspiele gegen Liechtenstein und Wales

Frankfurt. Nach zwei Pleiten - 1:2 gegen England, 0:1 gegen Norwegen - ist Lukas Podolski der Hoffnungsträger der deutschen Fußball-Nationalmannschaft. Bundestrainer Joachim Löw holte den Stürmer von Bayern München nach vier Monaten Pause ins Aufgebot zurück und nominierte ihn für die Weltmeisterschafts-Qualifikationsspiele gegen Liechtenstein und Wales. Auch Arne Friedrich und Marcell Jansen kehren zurück. Mit bewährten Kräften soll die Tabellenführung in Gruppe 4 auf dem Weg zur WM 2010 nach Südafrika gefestigt werden - erstmals nach der Europameisterschaft 2008 berief Löw keinen Spieler ohne Länderspiel-Erfahrung. Robert Enke komplettiert nach seinem Handbruch im Oktober das Torwart-Trio um René Adler und Tim Wiese. Wer am 28. März gegen Liechtenstein in Leipzig und vier Tage später in Cardiff gegen Wales die Nummer 1 sein wird, verrät Löw noch nicht. dpa



Auf einen BlickDas Aufgebot der deutschen Fußball-Nationalmannschaft:Tor: René Adler (Bayer Leverkusen), Robert Enke (Hannover 96), Tim Wiese (Werder Bremen). Abwehr: Andreas Beck (1899 Hoffenheim), Arne Friedrich (Hertha BSC), Andreas Hinkel (Celtic Glasgow), Philipp Lahm (Bayern München), Per Mertesacker (Bremen), Marcel Schäfer, Serdar Tasci (VfB Stuttgart), Heiko Westermann (FC Schalke 04).Mittelfeld: Michael Ballack (FC Chelsea), Torsten Frings (Werder Bremen), Thomas Hitzlsperger (VfB Stuttgart), Marcell Jansen (Hamburger SV), Marko Marin (Borussia Mönchengladbach), Simon Rolfes (Leverkusen), Bastian Schweinsteiger (Bayern München), Piotr Trochowski (Hamburger SV).Angriff: Mario Gomez (VfB Stuttgart), Patrick Helmes, Stefan Kießling (beide Leverkusen), Lukas Podolski (Bayern). dpa