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Bundestrainer Löw glaubt an eine erfolgreiche EM

Köln. Über die Feiertage genoss Joachim Löw die Ruhe. Doch in Gedanken war der Fußball-Bundestrainer bereits im kommenden Sommer, wenn er mit der deutschen Nationalmannschaft bei der Europameisterschaft in Frankreich (10. sid

Juni bis 10. Juli) den Titel holen und zwei Jahre nach dem WM-Triumph von Brasilien erneut den Pokal nach oben stemmen will. "Das ist unser großes Ziel, endlich auch den vierten EM-Titel für Deutschland zu gewinnen", sagt der 55-Jährige, der das EM-Turnier aber nur als Station auf dem Weg ins WM-Finale 2018 in Moskau betrachtet. "Die EM ist ein wichtiges Zwischenziel auf dem Weg 2018 in Russland. Ich glaube, dass es etwas ganz, ganz Besonderes ist, wenn wir es schaffen würden, den WM-Titel zu verteidigen. Das hat noch keine deutsche Mannschaft in der Geschichte geschafft."

Der Bundestrainer weiß aber, dass er auch als WM-Macher enorm unter Druck steht. Seinen Vertrag hatte er zwar vorzeitig bis 2018 verlängert, doch ein frühes Scheitern in Frankreich könnte auch seine Zukunft beeinflussen. "Wenn die EM komplett in die Hose geht, dann gibt es vielleicht eine Situation, über die man diskutieren muss", sagte Löw. Der Bundestrainer ist aber optimistisch: "Ich gehe davon aus, dass wir bei dem Turnier weit kommen." Bei der Gruppen-Auslosung hatte die DFB-Auswahl mit der Ukraine, Polen und Nordirland lösbare Aufgaben erhalten.

Vor dem ersten Länderspiel-Doppelpack im EM-Jahr 2016 in Berlin gegen England (26. März) und in München gegen Italien (29. März) will Löw allerdings mit seinem Team erst noch den 13. November mit den Terroranschlägen in Paris beim Länderspiel gegen Frankreich noch einmal speziell aufarbeiten. "Darüber müssen wir einfach noch einmal reden, bevor wir uns wieder dem Tagesgeschäft widmen", sagte Löw.