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"Brauchen Punkte zum Klassenverbleib"

Rieschweiler-Mühlbach. "Bei neun Punkten Vorsprung wollen wir uns bei der SG Rieschweiler noch den einen Punkt zur Meisterschaft holen", tönt der Trainer des Tabellenführer der Verbandsliga Südwest, Arminia Ludwigshafen, Thomas Fichter. Dem wollen die Gastgeber an diesem Samstagnachmittag (Anstoß 16 Uhr) einen Riegel vorschieben

Rieschweiler-Mühlbach. "Bei neun Punkten Vorsprung wollen wir uns bei der SG Rieschweiler noch den einen Punkt zur Meisterschaft holen", tönt der Trainer des Tabellenführer der Verbandsliga Südwest, Arminia Ludwigshafen, Thomas Fichter. Dem wollen die Gastgeber an diesem Samstagnachmittag (Anstoß 16 Uhr) einen Riegel vorschieben. "Wir brauchen selbst noch ein paar Punkte zum Klassenverbleib", macht der verletzte SG-Spielertrainer Tobias Weis seine eigene Rechnung auf.Doch die Aufgabe wird für den Aufsteiger nicht einfach. "Arminia ist nach den Verpflichtungen der Regionalliga erfahrenen Marco Laping und Torjäger Michael Petry, der schon beim 1. FCS gespielt hat, eine der stärksten Mannschaften der Liga in der Rückrunde." Das macht der 38-Jährige daran fest, dass der Torschützenkönig der vergangenen Jahre, Marc Lautenschläger, derzeit seinen Stammplatz verloren hat, auf der Bank sitzt. "Das zeigt schon die Qualität der Mannschaft" (Weis).

Doch Bange machen gilt nicht für die SGR, die in dieser Woche noch Timo Müller, den Spielmacher des FC Höhfröschen verpflichtet hat. Trainer Tobias Weis baut auf seinen Beobachtungen der Arminen-Mannschaft beim 2:2 im Hinspiel, "wir hatten in der Schlussphase gar die Chance zu gewinnen", und jüngst beim 3:2-Sieg in Hermersberg. "Die Arminen haben sechs bis sieben Spieler, die schon über 30 Jahre alt sind. In den letzten 20 Minuten geht denen etwas die Puste aus." Die Mannschaft sei nicht unbezwingbar.

Allerdings schickt er voraus, dass seine jungen Spieler die spielerische Unterlegenheit der Gäste mit Kampfkraft und Lauffreude ausgleichen. "Dann haben wir eine Chance." Wenn er auch in dieser Woche noch zwei Grippe kranke Spieler hatte, so ist er sicher, dass sie gegen den Spitzenreiter auflaufen können. Auch wird Enrico Simon, der nach seinem Kreuzbandriss bereits fünf bis sechs Spiele in der Bezirksklasse-Mannschaft gemacht hat, wieder zum Kader gehören. wk