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Bolts Rio-Pläne stehen heute in London auf dem Prüfstand

London. Beim Diamond-League-Meeting heute in London wird sich zeigen, ob Sprint-Ikone Usain Bolt sein Projekt Rio wie geplant angehen kann. "Ich werde da sein. Kommt und unterstützt mich", sagte Bolt, der an der Stätte seiner drei Olympiasiege von 2012 einen Leistungsnachweis erbringen muss, um seinen Rio-Startplatz zu sichern. sid

Beim Diamond-League-Meeting heute in London wird sich zeigen, ob Sprint-Ikone Usain Bolt sein Projekt Rio wie geplant angehen kann. "Ich werde da sein. Kommt und unterstützt mich", sagte Bolt, der an der Stätte seiner drei Olympiasiege von 2012 einen Leistungsnachweis erbringen muss, um seinen Rio-Startplatz zu sichern.

Natürlich ist der bald 30-Jährige noch immer die größte Nummer der Leichtathletik, wenn nicht sogar im Weltsport. Doch Bolt ist im Herbst seiner Karriere anfällig geworden. Zuletzt war er bei den jamaikanischen Olympia-Ausscheidungen wegen einer Oberschenkel-Verletzung vor dem Finale ausgestiegen, auf den 200-Meter-Start hatte er verzichtet. Danach gab es kaum eine Aussage des Superstars.

Der nationale Verband hat Bolt zwar ins vorläufige Rio-Aufgebot berufen, ein Freifahrtschein ist das aber nicht. Bolt muss in London Wettkampf-Fähigkeit nachweisen - über die 200 Meter, die er diese Saison noch nicht gelaufen ist. "Ich hoffe, dass ich da meine Fitness zeigen kann", sagte Bolt, der sich zuletzt in die Hände seines Vertrauens-Arztes Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt begeben hatte. Der hatte ihn 2015 in einer ähnlichen Situation wieder hinbekommen und Bolt bei der WM drei Titel geholt.