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1. FC Kaiserslautern
„Bin nicht herzkrank“: Strasser geht es wieder viel besser

München. Ex-Trainer des FCK will bald wieder arbeiten.

Der Luxemburger Jeff Strasser macht nach seiner Herzattacke weiter gesundheitliche Fortschritte und könnte schon bald wieder als Fußball-Trainer arbeiten. „Es geht mir viel, viel besser. In wenigen Wochen wird es nur noch eine Erinnerung an einen schlechten Tag sein“, sagte der Ex-Trainer des Zweitligisten 1. FC Kaiserslautern der Rheinpfalz: „Ich weiß das nicht exakt auf die Woche zu sagen, aber spätestens zur neuen Saison kann ich wieder als Trainer arbeiten.“

Strasser (43) hatte in der Halbzeitpause des Punktspiels beim SV Darmstadt 98 Ende Januar über Herzprobleme geklagt. Daraufhin wurde er mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht. Ein Herzinfarkt konnte wenig später ausgeschlossen werden. „Ich bin nicht herzkrank. Die Herzrhythmusstörungen wurden anscheinend durch einen Virus ausgelöst“, sagte der frühere FCK-Profi und stellte klar: „Die letzten Tests haben ergeben, dass es keine bleibenden Schäden geben wird. Ich werde wieder voll hergestellt sein und voll arbeitsfähig sein – auch als Trainer.“

Er müsse nun mit einem speziellen Aufbauprogramm sein Herz trainieren. Strassers Vertrag bei den Roten Teufeln ist noch bis zum 30. Juni 2019 gültig. Da sein Nachfolger Michael Frontzeck ebenfalls bis dahin an den Club gebunden ist, macht sich Strasser (noch) keine Gedanken über eine Rückkehr. „Momentan ist nicht der richtige Zeitpunkt, um darüber zu sprechen. Im Moment muss alles bei allen auf die sportliche Situation konzentriert sein und bleiben“, sagte Strasser, der davon überzeugt ist, dass das Schlusslicht den Klassenverbleib schaffen kann: „Es ist viel Positives dabei.“