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Biathlon in Antholz: Hammerschmidt und Dahlmeier fehlen krank

Antholz. Die Fans in der Antholzer Südtirol-Arena hielten vergeblich nach Laura Dahlmeier Ausschau. Denn statt sich beim letzten Training für den heutigen Weltcup-Sprint (14.30 Uhr/ARD und Eurosport) auf die körperlich anstrengende Höhe von 1600 Meter einzustellen, war Deutschlands derzeit erfolgreichste Biathletin wegen eines Infekts zu Hause geblieben. Agentur

Die viermalige Saisonsiegerin wird wie auch die erkältete Maren Hammerschmidt auf die Einzelrennen in Antholz verzichten.

"Beide werden nicht starten. Das ist schade, aber die Gesundheit kommt vor jedem Erfolg. Wir wissen, was für eine Gefahr besteht, wenn man angeschlagen Wettkämpfe läuft. Da gehen wir kein Risiko ein", sagte Damen-Bundestrainer Gerald Hönig. Durch den Verzicht fehlen die beiden automatisch auch in der Verfolgung, für die sich die 60 Sprint-Besten qualifizieren. Damit ruhen die Hoffnungen jetzt auf Franziska Hildebrand. "Ich weiß, ich bin gut drauf", sagte die 28-Jährige, die bereits zwei Sprintrennen in diesem Winter gewinnen konnte.

Durch den Ausfall sind die Chancen Dahlmeiers auf den Gesamtweltcup so gut wie aussichtslos. Bereits zum Saisonanfang musste die Staffel-Weltmeisterin wegen einer Erkältung drei Rennen auslassen. "Den Gesamtweltcup kann ich auch noch später gewinnen", hatte Dahlmeier vor kurzem gesagt. Allerdings kann sie sich wie Rekordweltmeisterin Magdalena Neuner , die schon mit 25 Jahren aufhörte, auch ein frühes Karriereende vorstellen. "Ich glaube nicht, dass ich den Sport ewig mache", sagte Dahlmeier.