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Nach bösem Foulspiel
Bellarabi akzeptiert Sperre von vier Spielen

Leverkusen. Ex-Nationalspieler Karim Bellarabi vom Bundesligisten Bayer Leverkusen hat die Vier-Spiele-Sperre durch das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) akzeptiert. Das bestätigte Bayer gestern. Der 28-Jährige muss außerdem eine Geldstrafe von 10 000 Euro zahlen. sid

Bellarabi hatte am vergangenen Samstag beim 1:3 bei Meister Bayern München nach einem groben Foulspiel an Rafinha (80. Minute) die Rote Karte gesehen. Der Brasilianer erlitt dabei eine Innenbandverletzung. Bayern-Präsident Uli Hoeneß hatte das Foulspiel des Bayer-Profis im Anschluss an die Partie als „geisteskrank“ bezeichnet.

Münchens Vorstand-Chef Karl-Heinz Rummenigge setzt nun darauf, dass die Sperre abschreckende Wirkung hat. „Ich freue mich nie über Strafen von Spielern, aber in dem Fall könnte es ein Exempel sein, das man statuiert hat, um zu zeigen, dass man bereit ist, durchzugreifen.“ Rummenigge fordert nach den drei Verletzungen der Bayern in den ersten zwei Heimspielen der Saison eine harte Reaktion des DFB und der Schiedsrichter: „Was uns allen nicht gefällt, ist ein bisschen die Gangart, wie gegen uns gespielt wird.“