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Beachvolleyball: Frauen-Duo im EM-Finale

Sotschi. Frust bei den Weltmeistern, Vorfreude bei den Titelverteidigerinnen: Die Beachvolleyball-Weltmeister Julius Brink und Jonas Reckermann haben bei der Europameisterschaft das ersehnte Triple verpasst

Sotschi. Frust bei den Weltmeistern, Vorfreude bei den Titelverteidigerinnen: Die Beachvolleyball-Weltmeister Julius Brink und Jonas Reckermann haben bei der Europameisterschaft das ersehnte Triple verpasst. Zwei Monate nach ihrem WM-Coup verloren die deutschen Meister am Freitag bei den Titelkämpfen im russischen Sotschi ihren Halbfinale-Krimi gegen die Österreicher Florian Gosch/Alexander Horst mit 1:2 (28:26, 18:21, 15:17) und mussten ihren Traum vom ersten gemeinsamen EM-Titel begraben. Gold winkt dem Deutschen Volleyball-Verband (DVV) bei den Frauen: Die Titelverteidigerinnen Sara Goller/Laura Ludwig zogen ohne Satzverlust ins Finale ein und gingen als Favoriten in die Partie am Samstag gegen Inguna Minusa und Inese Jursone (Lettland). "Der Finalgegner ist eine Überraschung", sagte die Hamburgerin Ludwig und warnte: "Die beiden haben nichts zu verlieren und werden Gas geben." 14 Monate nach ihrem EM-Heimsieg fertigten die Hamburgerinnen zunächst die Italienerinnen Daniela Gioria/Giulia Momoli mit 2:0 (22:20, 21:13) ab und ließen sich auch im Halbfinale beim 2:0 (21:16, 24:22) von den Schweizerinnen Kuhn/Zumkehr nicht stoppen. Als Fünfte beendeten Klemperer/Koreng das Turnier, die im Viertelfinale mit 0:2 (18:21, 35:37) gegen Horst/Gosch verloren. Im zweiten Satz lieferten sich beide Paare einen Kampf auf Biegen und Brechen: Sechs Satzbälle konnten Klemperer/Koreng nicht nutzen. dpa