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Beach-Volleyballer wollen bei EM in Cagliari Medaillen

Cagliari. Am Strand von Cagliari hoffen die deutschen Beachvolleyballer bis Sonntag auf einen EM-Medaillensegen. 28 Mal Edelmetall haben die Athleten des Deutschen Volleyball-Verbandes (DVV) bisher bei Europameisterschaften geholt, davon zehn Goldmedaillen. Agentur

Die Erwartungen sind hoch. "Die Chancen stehen gut, diese Bilanz weiter auszubauen", sagte der DVV-Vizepräsident Andreas Künkler. Allerdings verlief die vergangene EM in Klagenfurt am Wörthersee nicht so glänzend wie gewohnt: Laura Ludwig und Kira Walkenhorst (Hamburger SV) holten die Bronzemedaille. Das war der einzige Podiumsplatz. Zuletzt waren Julius Brink und Jonas Reckermann 2012 in Den Haag (Niederlande) als Europameister gefeiert worden. Wenige Wochen später hatten sie mit dem Olympiasieg in London den Höhepunkt ihrer Karriere erlebt.

Nachdem Brink vor wenigen Tagen seine Karriere beendet hatte und damit Reckermann in den Beach-Ruhestand folgte, müssen es nun die ehemaligen Kollegen richten. In den 32er Feldern bei den Frauen und den Männern gehen insgesamt zehn deutsche Teams an den Start.

Neben Laura Ludwig und Kira Walkenhorst, die zu Saisonbeginn in Shanghai für den ersten Grand-Slam-Sieg für ein deutsches Frauenteam sorgten, haben auch die EM-Zweiten von 2010, Katrin Holtwick/Ilka Semmler (Essen) sowie die Vize-Weltmeister Karla Borger/Britta Büthe (Stuttgart) Medaillenoptionen.

Im Männer-Turnier werden den WM-Dritten Jonathan Erdmann/Kay Matysik (VC Olympia Berlin) die besten Chancen eingeräumt.