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Fußball
Leverkusen will jetzt in der Europa League durchstarten

Leverkusen. Bayer Leverkusen hat das Wunder in der Champions League verpasst, verabschiedete sich erhobenen Hauptes, bekam aber beim 0:2 (0:0) am Mittwochabend gegen Juventus Turin letztlich wieder von einer Spitzenmannschaft die Grenzen aufgezeigt. dpa

Sportchef Rudi Völler wollte sich deshalb gar nicht erst lange mit dem besiegelten Königsklassen-Aus beschäftigen. „Jetzt gilt nur noch das Derby“, sagte der Weltmeister von 1990 und dachte direkt an das Bundesliga-Spiel an diesem Samstag (15.30 Uhr) beim 1. FC Köln.

In Peter Bosz arbeitete das Scheitern länger. „Da war mehr drin“, sagte der Trainer. Bayer behauptete sich in der starken Gruppe oft gut. Doch der Niederländer analysierte ebenso zurecht: „Ein bisschen fehlt. Das hat man auch gegen Juventus gesehen.“

Trotz beachtlicher Leistung erhielt Leverkusen eine Lehrstunde in Sachen Cleverness. Das 128. Champions-League-Tor von Cristiano Ronaldo (75. Minute) und das 0:2 durch Gonzalo Higuaín (90.+2) besiegelten die Leverkusener Abschluss-Niederlage. In der Europa League, wo Bayer im neuen Jahr in der Zwischenrunde einsteigt, sollen die Erfahrungswerte helfen. „Ich will jedes Spiel gewinnen“, kündigte Bosz gleich an: „Das gilt auch für die Europa League.“