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Wieder Wutanfall bei Ex-Nationaltrainer
Trotz des 6:2: Völler tobt und hält wegen Herrlich Wutrede

Bremen. Der furiose Bundesliga-Sieg von Bayer Leverkusen bei Werder Bremen hatte am Sonntagabend noch ein Nachspiel. Denn unmittelbar nach Spielende machten Spekulationen die Runde, Trainer Heiko Herrlich stünde bei Bayer trotz des 6:2-Kantersieges weiter auf der Kippe. sid/dpa

Der Bezahl-Sender Sky streute dieses Gerücht, bohrte auch im Interview mit Herrlich immer wieder nach, ob dieser glaube, jetzt fester im Sattel zu sitzen.

Eine Vorgehensweise, die Leverkusens Sportdirektor Rudi Völler so sauer machte, dass er zu einer seiner berühmten Wutreden ansetzte. „Das finde ich eine große Sauerei“, schimpfte Völler und war auf 180. „Wirklich unsäglich“ und „unglaublich“ sei der Umgang mit Herrlich, polterte der Ex-Nationalspieler. Handgestoppte 3 Minuten und 28 Sekunden dauerte Völlers Predigt vor und an die Medien im Kabinentrakt des Bremer Weserstadions. Aber: Verliert Bayer am morgigen Mittwoch im Pokal bei Borussia Mönchengladbach, dürfte es neue Fragen nach dem Trainer geben.