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Basketballer prüfen Rückzug

Homburg. Paukenschlag bei den Saar-Pfalz Braves: Vor rund drei Wochen feierte der Basketball-Zweitligist durch einen Sieg am letzten Spieltag bei der BG Leitershofen/Stadtbergen (99:85) noch den Klassenverbleib in der Pro A. Seit Mitte dieser Woche ist die sportliche Zukunft aber wieder offen Von Merkur-Mitarbeiter Henning Jochum

Homburg. Paukenschlag bei den Saar-Pfalz Braves: Vor rund drei Wochen feierte der Basketball-Zweitligist durch einen Sieg am letzten Spieltag bei der BG Leitershofen/Stadtbergen (99:85) noch den Klassenverbleib in der Pro A. Seit Mitte dieser Woche ist die sportliche Zukunft aber wieder offen. Wie der Verein in einer Pressemitteilung verkündete, prüfen die Verantwortlichen einen Rückzug aus der Zweiten Bundesliga in die Regionalliga. "Wir haben am vergangenen Freitag in einer Gesellschafterversammlung die Lage betriebswirtschaftlich durchleuchtet und sind zu diesem Entschluss gekommen. Fakt ist, dass uns momentan ein sechsstelliger Betrag zu unserem benötigten Budget fehlt", erklärt Manager Stephan Seile.Zwar hatten die Braves bereits Anfang März auf die angespannte wirtschaftliche Lage hingewiesen, jedoch schienen die Sponsorengespräche seitdem gut zu laufen. Offensichtlich nicht gut genug. "Mit Sponsoren lässt es sich natürlich leichter reden, wenn man um den Aufstieg und nicht gegen den Abstieg spielt. Die Chance, dass wir nächste Saison noch in der Pro A spielen, liegt bei unter zehn Prozent", verweist Geschäftsführer Michael Littig auf den Ernst der Lage hin. Bis zum 30. Juni müssen die Saar-Pfalz Braves 60 Prozent der im Lizenzantrag aufgeführten Einnahmen nachweisen.

Auch die Zweite Liga Pro B ist eine Option, allerdings sieht Littig die Möglichkeit zur Teilnahme ebenfalls als unwahrscheinlich an. Er beziffert sie auf 20 bis 30 Prozent: "Zwar sind die Kosten in der Pro B geringer, aber dafür gibt es auch einen Rückgang im Sponsoring. Deshalb sehe ich keinen großen Unterschied zwischen der Pro A und der Pro B."

Doch egal, ob Regionalliga, Pro A oder Pro B, der Standort Homburg bleibt erhalten. Auch die Nachwuchsarbeit mit der Jugendbasketball-Bundesligamannschaft werde kontinuierlich fortgesetzt. Foto: PMA

"Wir haben die Lage

finanziell

beleuchtet."

Stephan Seile,

Manager