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Basketball: Bamberg will mit Heimvorteil zum Titel

Berlin. Die Fans aus Bamberg feierten den dritten Saisonsieg über ALBA Berlin vor der Halle ihres Erzrivalen schon wie eine kleine Meisterschaft: "Die Nummer eins im Land sind wir." Nachdem die Brose Baskets im direkten Duell den Spitzenplatz für die Playoffs gesichert hatten, starten die Profis aus Franken dank des Heimvorteils siegessicher in die K.o.-Runde. Agentur

"Wir sind diese Saison zu Hause noch ungeschlagen, wir können dort mit Selbstvertrauen ohne Ende auftreten", sagte Nationalspieler Daniel Theis nach dem 78:72 zum Ende der Hauptrunde in Berlin.

In den vergangenen vier Jahren konnte das topgesetzte Team der Basketball-Bundesliga das Recht, die mögliche entscheidende Partie einer Serie vor eigenem Publikum spielen zu dürfen, stets zur Meisterschaft nutzen. Doch obwohl Bamberg die Berliner nach zuvor zwei demütigenden Klatschen in Hinrunde und Pokal nun am Sonntagabend mit der Souveränität eines Titelfavoriten bezwangen, wollte Andrea Trinchieri noch nicht in die Jubelstimmung einstimmen.

"Ich glaube, dass unser stärkster Gegner die Brose Baskets sind", meinte der Coach vor dem ersten Duell der Auftaktrunde mit dem unangenehmen Außenseiter MHP Riesen Ludwigsburg am Samstag. Das Erreichte könne man sich selbst wieder kaputtmachen. "Wir machen sehr gute Sachen, aber wir sagen in Italien: Wir melken die Kuh, dann stehen wir auf und treten den Eimer mit der Milch um und müssen noch mal anfangen." Bambergs Coach Trinchieri versuchte die Favoritenrolle an die Münchner weiterzugeben: "Bayern ist das beste Team, weil sie tief und groß sind, sie sind ein Playoff-Team, sehr erfahren."