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Basketball: Bamberg gewinnt Spitzenspiel gegen Bayern München

Bamberg. Andrea Trinchieri platzte beinahe vor Stolz. "Das ist das Haus der Schmerzen - das ist Bamberg ", sagte der Trainer der Brose Baskets nachdem der Meister auch die Neuauflage des Finales gegen Bayern München gewonnen hatte. sid

Am Ende stand 100:87 auf der Anzeigetafel, obwohl der Gegner ebenbürtig war. Auf Augenhöhe, genau wie im entscheidenden fünften Playoff-Spiel im Sommer, begegneten sich die Rivalen. Fast bis zum Schluss war der Ausgang offen, spät machten die etwas ausgeruhteren Bamberger alles klar. "Eine Mannschaft hat in den letzten fünf Minuten mehr Frische gezeigt", analysierte Bayern-Trainer Svetislav Pesic .

Wieder ging das Team des Serben als Verlierer vom Feld. Auch der Vizemeister schaffte es nicht, den Brose Baskets die erste Heimniederlage der Bundesliga-Saison zuzufügen. Doch die Leistung konnte sich sehen lassen. Nach schwierigen Wochen und einer langen Niederlagenserie bewiesen die Bayern, dass weiter mit ihnen zu rechnen ist.

Erst am Freitag hatte München in der Euroleague bei Straßburg IG aus Frankreich gespielt. Es gab einen klaren Sieg (82:69), doch die Strapazen hinterließen Spuren. "Es war augenscheinlich, dass uns in den letzten fünf Minuten etwas die Kraft gefehlt hat", erklärte Sportdirektor Marko Pesic: "Wenn du keine 48 Stunden hast, zu regenerieren und dich vorzubereiten, ist es in Bamberg natürlich schwer."