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Babbel bleibt bis 2010 beim VfB und macht den Trainer-Lehrgang

Stuttgart. Die Hängepartie ist beendet: Teamchef Markus Babbel drückt die Schulbank, um die Trainerlizenz zu erwerben, und bleibt mindestens bis 2010 beim VfB Stuttgart. Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) und der schwäbische Bundesligist haben den Monate lang schwelenden Streitfall gütlich gelöst

Stuttgart. Die Hängepartie ist beendet: Teamchef Markus Babbel drückt die Schulbank, um die Trainerlizenz zu erwerben, und bleibt mindestens bis 2010 beim VfB Stuttgart. Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) und der schwäbische Bundesligist haben den Monate lang schwelenden Streitfall gütlich gelöst. "Das ist eine freudige Nachricht", sagte Babbel zu der am Karfreitag bekannt gegebenen Einigung zwei Tage vor dem Spitzenspiel gegen den Hamburger SV. "Das werden stressige zehn Monate, vor allem für meine Familie. Aber es ist machbar, davon bin ich überzeugt. Es freut mich, dass es vom Verein keine Bedenken gibt." Der später telefonisch zugeschaltete VfB-Sportdirektor Horst Heldt lobte die DFB-Verantwortlichen, die mit einer Reform des Fußballlehrer-Lehrgangs die Weichen für die Lösung gestellt hätten: "Ich bin darüber sehr glücklich." Babbel besucht vom 2. Juni an zehn Monate lang die Hennes-Weisweiler-Akademie in Köln, um den fehlenden Trainerschein zu erwerben. "Der DFB hat sich große Gedanken gemacht. Es sind bis zu 20 Prozent Fehlzeiten möglich, die dann beispielsweise in Länderspiel-Pausen nachgeholt werden können", erklärte Babbel das Modell. dpa