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Aufgalopp für Reiter der Region

Zweibrücken. Während das Dressurturnier des Reit- und Fahrvereins (RuF) Zweibrücken zunehmend Reiter auf internationalem Niveau anzieht, bleiben die Springreiter aus Rheinland-Pfalz-Saar am Wochenende erneut unter sich. Die Reiter der Region nutzen das breit gefächerte Angebot, um die Fitness quer durch die Alters- und Leistungsklassen ihrer Pferde zu testen Von Merkur-Mitarbeiter Cordula von Waldow

Zweibrücken. Während das Dressurturnier des Reit- und Fahrvereins (RuF) Zweibrücken zunehmend Reiter auf internationalem Niveau anzieht, bleiben die Springreiter aus Rheinland-Pfalz-Saar am Wochenende erneut unter sich. Die Reiter der Region nutzen das breit gefächerte Angebot, um die Fitness quer durch die Alters- und Leistungsklassen ihrer Pferde zu testen.Angeboten werden von heute bis Sonntag zwölf Prüfungen von der Einstiegsklasse für Jungpferde bis zu drei schweren Springen, am Samstagabend mit Stechen und am Sonntag zum krönenden Abschluss mit Siegerrunde. "Das ist spannend für die Zuschauer, aber gerade zu Saisonbeginn viel für die Pferde. Im besten Fall bedeutet das vier Auftritte für sie", mutmaßt Nationenreiter Steffen Hauter vom Großsteinhauserhof, der im vergangenen Jahr das S-Springen am Samstagabend gewonnen hatte. Dabei hat er die kleinen Startfelder mit um die 20 Teilnehmer im Blick. Seine beiden Top-Pferde Cinzano und Truman haben noch Winterpause, doch der 28-Jährige wird neben seinem neunjährigen Zweibrücker Wallach Solero auch Pferde des Pirmasensers Manfred Schenk satteln. Er erklärt "Wir betreuen jetzt Junior Philipp Schenk, der das S-Springen am Sonntagmorgen reiten wird." Hier sattelt auch die Mittelbacherin Anne Oberle ihren siebenjährigen Crunchip, der an der WM der Jungpferde teilnahm und jetzt erst in der schweren Klasse antreten darf. Die Amazone reitet mit ihren eigenen Pferden von Klasse A bis S in jeder Kategorie, abhängig vom jeweiligen Alter und Ausbildungsstand. Ihr Top-Hengst Ferruccio allerdings kuriert noch an einer Zerrung und ist nicht einsatzfähig.Kerstin Müller, Vielseitigkeitsreiterin aus Walshausen, die 2008 für sie selbst überraschend das Abschluss-Springen am Sonntag gewann, will ihre erfolgreiche Strategie wiederholen: "Ich habe kein S gemeldet. Wenn in M bis A alles gut geht, reite ich kurzfristig." Angemeldet hat sich das Team der RSG Käshofen mit Karten Schäfer an der Spitze sowie der Bundenbacher Andreas Rubly. Prominentester Starter ist Hugo Simon. Erst am Montag hat der 66-jährige Nationenreiter für Österreich aus Weisenheim am Sand für das Zwei-Sterne-M-Springen am Freitagabend und das Abschluss-Springen am Sonntag gemeldet. Ein besonderer Leckerbissen ist die Präsentation der Gestütshengste am Samstag, 17.30 Uhr. "Damarco reite ich in den Springpferdeprüfungen. Aber die Neuzugänge Sir Shiwago und Salento will ich ebenso vorstellen, wie den Trakehner Hope of Heaven", erklärt Gestüts-Bereiter Hans-Günter Klein. Wegen der kleinen Startfelder ist der Eintritt zu allen Springen frei. "Unser Reit- und Springturnier ist noch ausbaufähig."Reiner Wildt,RuF-Vorsitzender



Auf einen BlickZeitplan:Heute: 14.30 Uhr: Springpferdeprüfung Kl A**, 16 Uhr: 16 Uhr: Springpferdeprüfung Kl. L, 18.15. Uhr: Springprüfung KL. M**Samstag: 9.30 Uhr Springprüfung Kl. L, 11.45 Uhr: Springpferdeprüfung Kl. M, 12.45 Uhr: Zeitspringprüfung Kl. L, 14.45 Uhr Zeitspringprüfung Kl. M*; 17.30 Uhr: Präsentation der Hengste des Landgestüts, 20 Uhr: Springprüfung Kl. S* m. StechenSonntag: 9.30 Uhr: Zeitspringprüfung Kl. M**, 11 Uhr Springprüfung Kl. S*, 12.30 Uhr: Springprüfung Kl. L, 15 Uhr: Springprüfung Kl. S* m. Siegerrunde. cvw