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Aufeinandertreffen der Topteams in der Basketball-Bundesliga

Bamberg. Nach dem Euroleague-Topspiel wartet auf Bamberg gleich der nächste große Prüfstein. Die Oberfranken empfangen in der Bundesliga Bayern München zur Final-Revanche. Das Duell der beiden deutschen Marathonteams wird langsam zu einem Klassiker. Agentur

Das Gefühl einer Niederlage vor eigenem Publikum kannten die Brose Baskets Bamberg gar nicht mehr. Vor dem 88:100 gegen das russische Spitzenteam ZSKA Moskau am Donnerstagabend war der Basketball-Bundesligist seit fast einem halben Jahr zuhause unbesiegt. Die letzte Niederlage erlitt der deutsche Meister Anfang Juni gegen den FC Bayern München . Am Sonntag (17 Uhr) kommen die Münchner nach Bamberg zurück. Es wird das erste Aufeinandertreffen seit der Finalserie der Vorsaison, die Bamberg mit 3:2 für sich entschied.

Schnell müssen die Bamberger also die Niederlage gegen Moskau abhaken und den Fokus wieder neu setzen. "Wenn wir smart sind, dann lernen wir aus diesem Spiel. Wenn wir aber unser Ego vor den Teamgedanken stellen, dann werden wir nichts lernen. Um in dieser Art von Spielen bestehen zu können, musst du zwölf Spieler haben, die bereit sind. Wir hatten heute keine zwölf", sagte Trainer Andrea Trinchieri. ZSKA hat in der laufenden Euroleague-Spielzeit sieben seiner acht Partien gewonnen und gilt auch auf internationaler Ebene als einer der großen Favoriten auf den Titel.

Beide Teams, Bamberg und die Bayern, bewältigen seit Mitte Oktober ein enormes Spielepensum, spielen unter der Woche in der Euroleague und am Wochenende bereits wieder in der Bundesliga. Wer die Belastung besser verkraftet, hat gute Chancen auf den Sieg im Spitzenspiel. Wie man die Festung Bamberg einnimmt, wissen die Pesic-Schützlinge nur zu gut. Sie haben seit ihrem Aufstieg ins Oberhaus bereits in der Bundesliga, im Pokal und im Eurocup Siege beim oberfränkischen Rivalen bejubeln dürfen.