| 23:11 Uhr

Fßball-Bundesliga
Angstgegner Freiburg bringt Gladbach aus dem Tritt

Freiburg.   Ein „Schlafmützen-Start“ und giftige Gegenwehr haben den Höhenflug von Borussia Mönchengladbach in der Fußball-Bundesliga jäh beendet. Zum Auftakt des 9. Spieltags verlor die zuletzt so überragende Fohlen-Elf beim SC Freiburg mit 1:3 (1:1) – unter anderem auch, weil die Defensive den Beginn der Partie völlig verpennte.

„Wir haben heute ein Spiel verloren, mehr nicht“, sagte Gladbachs Torwart Yann Sommer bei Eurosport: „Klar haben wir uns das anders vorgestellt, aber man muss klar sagen, dass es ein verdienter Sieg für Freiburg ist.“

Nach gerade einmal zwölf Sekunden und einer Fehlerkette seiner Vorderleute hatte Gladbachs Keeper Yann Sommer im Strafraum den Freiburger Luca Waldschmidt zu Fall gebracht. Torjäger Nils Petersen verwandelte 47 Sekunden später den fälligen Elfmeter. Dem Ausgleich der Gladbacher durch Thorgan Hazard (20.), ebenfalls per Strafstoß erzielt, ging ein Foul des Freiburgers Dominique Heintz an Lars Stindl voraus. In der zweiten Halbzeit traf Waldschmidt (56.) dann selbst, ehe Lucas Höler den Endstand erzielte (90.+4).

Mit dem ersten Bundesliga-Sieg in Freiburg seit 16 Jahren hätte Gladbach zumindest für eine Nacht nach Punkten zum Spitzenreiter Borussia Dortmund aufgeschlossen. So aber stehen weiter 17 Punkte auf der Habenseite, theoretisch könnte der VfL am Wochenende bis auf Platz sechs durchgereicht werden.



(dpa)