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Am Schluss gehen Laura Dahlmeier die Körner aus

 Laura Dahlmeier freut sich auf die Sommerpause. Foto: dpa
Laura Dahlmeier freut sich auf die Sommerpause. Foto: dpa FOTO: dpa
Oslo. Die letzten Strapazen ihres Rekordwinters rissen Laura Dahlmeier dann doch zu Boden. Nach dem letzten Rennen am Holmenkollen blieb die Gesamtweltcupsiegerin und Fünffach-Weltmeisterin aus Partenkirchen minutenlang im Schnee liegen. Die kleine Kristallkugel für den Massenstart-Weltcup musste Dahlmeier Gabriela Koukalova überlassen, sich selbst nach zwölf Kilometern und drei Schießfehlern mit Platz neun zufrieden geben. sid

Die letzten Strapazen ihres Rekordwinters rissen Laura Dahlmeier dann doch zu Boden. Nach dem letzten Rennen am Holmenkollen blieb die Gesamtweltcupsiegerin und Fünffach-Weltmeisterin aus Partenkirchen minutenlang im Schnee liegen. Die kleine Kristallkugel für den Massenstart-Weltcup musste Dahlmeier Gabriela Koukalova überlassen, sich selbst nach zwölf Kilometern und drei Schießfehlern mit Platz neun zufrieden geben.

"Ich habe alles versucht und bin jetzt einfach nur total K.o. und leer", sagte Dahlmeier. Koukalova hatte am letzten Weltcup-Wochenende des Winters mehr Kraft. Bereits am Freitag hatte die Tschechin der Deutschen die Trophäe für den Sprint abgeluchst. Platz zwei am Sonntag hinter der Norwegerin Tiril Eckhoff reichte Koukalova für den nächsten Triumph in einer Disziplinwertung.

Bei den Männern krönte Martin Fourcade dagegen seinen perfekten Winter mit dem 14. Saisonsieg. Der Franzose schnappte Simon Schempp (Uhingen/20.) den Gesamtsieg im Massenstart noch weg und nimmt alle fünf Kristallkugeln mit nach Hause.