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Fußball-Landesliga Ost
Delic kehrt Einöd im Sommer den Rücken

 Im Kreise seiner Spieler von der SpVgg. Einöd wird man Trainer Almir Delic (rechts) nur noch bis Saisonende sehen.
Im Kreise seiner Spieler von der SpVgg. Einöd wird man Trainer Almir Delic (rechts) nur noch bis Saisonende sehen. FOTO: Stefan Holzhauser
EINÖD. Die SpVgg. Einöd-Ingweiler kann sich in der Fußball-Landesliga Ost noch leise Hoffnungen auf den Aufstieg machen. Der Trainer wird die Spielvereinigugn dennoch Richtung Riegelsberg verlassen.

Nach dem Verbandsliga-Abstieg im vergangenen Sommer haben sich die Fußballer der SpVgg. Einöd-Ingweiler in dieser Runde bis zur Winterpause in der Landesliga Ost auf Rang sieben eingeordnet. Mit den derzeitigen 29 Punkten scheint der Weg nach ganz oben theoretisch noch möglich zu sein. Die beiden führenden Mannschaften SC Blieskastel-Lautzkirchen und SV Genclerbirligi Homburg haben jeweils sieben Zähler mehr auf dem Konto. „Wir hoffen darauf, noch einmal in den Aufstiegskampf eingreifen zu können. Allerdings wissen wir auch, dass dies extrem schwer wird. Viel wird davon abhängen, dass sich kein Spieler in der Rückrunde verletzt. Wenn wir alle gesund bleiben, können wir vielleicht noch einmal in der Tabelle einen Sprung nach vorne machen“, meint Trainer Almir Delic.

Trotz der soliden Runde, die seine Mannschaft spielt, hat sich der 44-Jährige dazu entschlossen, den Verein nach dieser Saison nach dann fünf Jahren zu verlassen. Delic zieht es zum aktuellen Tabellenachten der Verbandsliga Südwest, 1. FC Riegelsberg. „Wir wollen dort noch einmal gemeinsam einen Schritt nach vorne machen und mittelfristig wieder die Saarlandliga angreifen. Bis zum Saisonende gilt aber zunächst meine ganze Konzentration der jetzigen Aufgabe. Ich will in Einöd einen schönen Abschluss haben“, sagt Delic. Er wohnt in Riegelsberg – und zwar lediglich 200 Meter vom Sportplatz entfernt. Ein Nachfolger für den scheidenden Trainer steht in Einöd noch nicht fest.

In der Winterpause konnte der Kader vergrößert werden. Neu bei der SpVgg. Einöd-Ingweiler sind Mohmaed Diakite (19, TSC Zweibrücken), Jusef Naim (24, ASV Kleinottweiler), Hakim Demir (32, ebenfalls Kleinottweiler), Nils Simon (19, SG Erbach), Aiman Moudhaffar (25/Enkheim in Hessen) sowie Christian-Constantin Peste (SV Palatia Contwig). Für ihr Durchhaltevermögen belohnt werden nun auch die drei A-Junioren-Spieler Jannik Heiner, Inan Mehinovic und Aydin Mehinovic. Das Trio hielt der SpVgg. Einöd-Ingweiler trotz der Auflösung der A-Jugend die Treue und überbrückte als Gastspieler des SV Ixheim die Zeit bis zur Volljährigkeit. Seit Anfang Februar sind diese Akteure nun für die Aktiven der SpVgg. spielberechtigt. Mit Rico Adolf stößt zur neuen Saison noch ein weiterer A-Jugendlicher zum Aktivenkader hinzu. Ebenfalls ab sofort wieder zur Verfügung steht Innenverteidiger Sebastian Göddel. Der 28-Jährige hatte zuletzt aus beruflichen und privaten Gründen eine halbjährige Pause eingelegt. Den Verein im Winter in Richtung SV Bruchhof-Sanddorf verlassen hat Jan Klein.



Ein erstes Testspiel haben die Einöder beim Nordost-Verbandsligisten FC Palatia Limbach mit 2:3 verloren. Am Sonntag unterlag das Team dem pfälzischen A-Ligisten SV Battweiler mit 0:7. Und am kommenden Sonntag, 16. Februar, empfängt die SpVgg. um 15 Uhr den SV Rohrbach. Die letzte Vorbereitungspartie findet ebenfalls daheim am Donnerstag, 20. Februar, um 18.30 Uhr gegen den Verbandsligisten SG Ballweiler-Wecklingen-Wolfersheim statt. Um Punkte geht es dann wieder am Sonntag, 1. März, um 15 Uhr beim Restrundenstart gegen den Tabellensechsten SVG Bebelsheim-Wittersheim.