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Eishockey-Playoffs
Adler liegen wieder hinten

Berlin/München. Eishockey-Bundesliga: Die Adler Mannheim haben einen Overtime-Krimi gegen RB München mit 1:2 verloren. In der Playoff-Serie liegt Mannheim wieder mit 1:2 zurück.

Die Eisbären Berlin und Red Bull München haben im Play-off-Halbfinale der Deutschen Eishockey Liga (DEL) nach Siegen in der Verlängerung wieder vorgelegt. Der DEL-Rekordmeister aus der Hauptstadt besiegte im dritten Spiel die Nürnberg Ice Tigers mit 4:3 (1:1, 2:1, 0:1, 1:0), der Titelverteidiger gewann gegen die Adler Mannheim mit 2:1 (1:0, 0:0, 0:1, 0:0, 1:0).

Berlin und München führen damit in den best-of-seven-Serien jeweils mit 2:1. Die nächsten Spiele finden am Mittwoch (19.30 Uhr) in Nürnberg und Mannheim statt.

„Es ist spannend. So soll Eishockey in den Play-offs sein“, sagte der Münchner Mads Christensen, der sein Team nach 85:30 Minuten mit dem entscheidenden Treffer erlöste, bei Telekom Sport. Zuvor waren Michael Wolf (9.) für die Gastgeber und Devin Setoguchi (50.) für Mannheim erfolgreich gewesen.



Wieder mit von der Partie war auf Mannheimer Seite Matthias Plachta. Der Olympiazweite war im ersten Spiel vom Münchner Steven Pinizzotto brutal gecheckt worden und musste mit einer leichten Gehirnerschütterung in der zweiten Partie aussetzen. Pinizzotto wurde für fünf Spiele gesperrt.

„Das dritte Spiel ist immer sehr wichtig. Ich bin froh, dass wir gewonnen haben“, sagte Eisbären-Coach Uwe Krupp bei Telekom Sport: „Wir wissen, dass die Spiele eng sind.“

In einer hitzigen Begegnung in Berlin, alleine im zweiten Drittel gab es zehn Strafen, erzielte Nicholas Petersen 23 Sekunden nach Beginn der Overtime das entscheidende Tor. Spiel zwei hatten die Nürnberger, die vor den Play-offs alle vier Saisonduelle mit den Eisbären gewonnen hatten, in der Verlängerung für sich entschieden.

Für Berlin trafen in der regulären Spielzeit Rihards Bukarts (11.), Louis-Marc Aubry (23.) und Marcel Noebels (23.). Für Nürnberg waren Steven Reinprecht (14., 28.) und Yasin Ehliz (41.) erfolgreich.