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Abfahrts-Gala von Maria Riesch beim Heimrennen

 Maria Riesch. Foto: dpa
Maria Riesch. Foto: dpa
Garmisch-Partenkirchen. Traumstart ins Saison-Finale und glänzende Generalprobe für die Weltmeisterschaft im kommenden Jahr: Maria Riesch ist mit einer Abfahrts-Gala in das alpine Weltcup-Finale in Garmisch-Partenkirchen gestartet

Garmisch-Partenkirchen. Traumstart ins Saison-Finale und glänzende Generalprobe für die Weltmeisterschaft im kommenden Jahr: Maria Riesch ist mit einer Abfahrts-Gala in das alpine Weltcup-Finale in Garmisch-Partenkirchen gestartet. Neue Hoffnung auf den Gewinn des Gesamtweltcups macht sich die Doppel-Olympiasiegerin trotz ihres Erfolges über die schon vorher als Disziplin-Gewinnerin feststehende Amerikanerin Lindsey Vonn aber nicht. "Dieses Thema habe ich abgehakt. Das ist rechnerisch noch möglich, aber eigentlich geht es nicht mehr", sagte die Partenkirchener Lokalmatadorin gestern nach dem ersten Sieg einer deutschen Alpinen bei einem Heimrennen seit mehr als 14 Jahren. "Jeder, der sich ein bisschen auskennt, weiß, dass ich nicht in den nächsten drei Rennen mehr als 225 Punkte mache und die Lindsey null." Riesch bot eine optimale Vorstellung. "Man muss nicht immer in Superlativen sprechen, aber das war schon sehr, sehr stark.Das zeigt, was sie in der Abfahrt drauf hat", schwärmte Bundestrainer Mathias Berthold, der aber auch die 13.-platzierte Gina Stechert lobte. Und selbst Rieschs Kindheitsidol Katja Seizinger, die 1996 an gleicher Stelle als letzte Deutsche ein Heimrennen gewonnen hatte, war beeindruckt. "Das war ein traumhafter Renntag mit einer Ski-Demonstration von der Maria, daran hat auch Lindsey Vonn zu knabbern", sagte die Doppel-Olympiasiegerin. dpa