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3. Fußball-Liga: KSC peilt den direkten Wiederaufstieg an

Karlsruhe. Mehr als 12 000 Besucher bei der Vorstellung der Drittliga-Mannschaft und bei den Dauerkarten die 6000er-Marke fest im Visier: Ein Bild des Jammers bietet Zweitliga-Absteiger Karlsruher SC wahrlich nicht. "Ganz im Gegenteil. Die schwierige Situation nach dem Abstieg am 14

Karlsruhe. Mehr als 12 000 Besucher bei der Vorstellung der Drittliga-Mannschaft und bei den Dauerkarten die 6000er-Marke fest im Visier: Ein Bild des Jammers bietet Zweitliga-Absteiger Karlsruher SC wahrlich nicht. "Ganz im Gegenteil. Die schwierige Situation nach dem Abstieg am 14. Mai hat dafür gesorgt, dass alle Beteiligten hier noch enger zusammengerückt sind", sagt KSC-Präsident Ingo Wellenreuther. Die kurze Phase der Depression in und um den Verein sei schnell einem Zusammengehörigkeitsgefühl gewichen. Nach dem Absturz in die 3. Fußball-Liga durch die verlorene Relegation gegen den Drittligisten Jahn Regensburg herrscht wieder Zuversicht. "Klar formuliertes Ziel aller Beteiligten ist der direkte Wiederaufstieg. Wir haben die Voraussetzungen dafür geschaffen, dass das möglich ist", betont Wellenreuther. Der KSC startet am kommenden Samstag um 16 Uhr beim 1. FC Heidenheim in die Saison. Am 2. September spielt der 1. FC Saarbrücken in Karlsruhe. KSC-Trainer Markus Kauczinski und Sportdirektor Oliver Kreuzer haben bei den bislang 13 Neuzugängen auf Ausgewogenheit geachtet. "Es ist ein kleiner Kader, aber er ist so, dass man auf alles reagieren kann", erklärt Kauczinski. Weil mehr als die halbe Truppe neu ist, sagt er: "Wir beginnen mit einer Mannschaft, die sich aus der Vorbereitung ergibt."Unklar ist, ob Hakan Calhanoglu dabei sein wird. An dem Ausnahme-Talent hatte zuletzt Bundesligist Werder Bremen Interesse bekundet. "Da ist derzeit Funkstille. Aber solange er da ist, ist er Teil meiner Mannschaft", sagt Kauczinski. dpa

Foto: Kopatsch/dapd