| 23:12 Uhr

Noch hoch hinaus?
Den Aufwärtstrend fortsetzen

Zufrieden blickt FCK-Trainer Michael Frontzeck auf die vergangenen Partien seiner Mannschaft zurück. Auch am Montagabend in Aalen spielt er auf Sieg.
Zufrieden blickt FCK-Trainer Michael Frontzeck auf die vergangenen Partien seiner Mannschaft zurück. Auch am Montagabend in Aalen spielt er auf Sieg. FOTO: dpa / Uwe Anspach
Kaiserslautern. Der Fußball-Drittligist 1. FC Kaiserslautern kämpft im Montagsspiel beim VfR Aalen um die nächsten Punkte. Von Svenja Hofer

Recht gelassen sitzt Michael Frontzeck auf seinem Stuhl. Hier und da huscht auf der Pressekonferenz am Freitag ein Schmunzeln über sein Gesicht. Der Aufwärtstrend des 1. FC Kaiserslautern in der 3. Fußball-Liga hat auch die Gemüter im Umfeld des Traditionsclubs besänftigt.

 Nach drei Siegen aus den vergangenen vier Ligapartien, darunter das 2:0 zuletzt gegen das Spitzenteam aus Uerdingen, hat sich der FCK aus dem Tabellenkeller hinaus auf Rang neun vorgearbeitet. Fünf Zähler trennen den Absteiger vom Relegationsrang sowie dem direkten Aufstiegsplatz zwei. Diese positive Entwicklung wollen die Pfälzer fortsetzen, wenn sie am Montagabend, 19 Uhr, den 13. Spieltag der 3. Fußball-Liga auswärts beim VfR Aalen beschließen. „Wichtig ist, dass wir da ansetzen, wo wir gegen Uerdingen aufgehört haben. Mit diesem Spiel konnte ich wirklich zufrieden“, betont Frontzeck. Denn Aalen sei wie jede andere Mannschaft auch eine, bei der man auf der Hut sein muss. „Der VfR ist unten reingerutscht, hat aber auch Preußen Münster zuhause schon 4:1 geschlagen.“ Auf die Tabelle zu schauen bringe nichts. „Es ist eine komplizierte Liga – da ist es egal, ob wir gegen Braunschweig, Aalen oder Tabellenführer Osnabrück spielen.“ Seine Mannschaft müsse versuchen, zu 100 Prozent ihre Leistung auf den Platz zu bringen, dann habe sie die Chance, zu gewinnen. Auch an einem Montagabend. „Ich bin groß geworden mit den Spielen samstags um halb vier. Das ist aber lange vorbei. Es ist aber müßig, darüber zu diskutieren. Das Auswärtsspiel am Montagabend ist aber für die Fans, die am Dienstag wieder arbeiten müssen, natürlich schon eine Zumutung. Daher großen Respekt, an die über 1000, die in Aalen dabei sind“, betont Frontzeck.

Großen Grund, in seiner Anfangsformation im Vergleich zur Uerdingen-Partie etwas zu verändern, sieht der 54-Jährige nicht. „Da wird sich wenig bewegen.“ Zumal der FCK-Coach weiterhin auf die beiden verletzten Innenverteidiger Lukas Gottwalt (Muskelfaserriss) und Özgür Özdemir (muskuläre Probleme) verzichten muss. Auch die Langzeitverletzten Lukas Spalvis (Knie-Operation), Dylan Esmel (Kreuzbandriss) und Jan-Ole Sivers (Bizeps-Sehnenanriss) müssen weiterhin passen. Torwart Sievers erwartet Frontzeck in den kommenden Wochen zurück im Mannschaftstraining. Mit Stürmer Lukas Spalvis rechnet er erst nach der Winterpause wieder.