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FCK
FCK will für positive Stimmung sorgen

 Fünf Spiele, fünf Siege – wünscht sich Trainer Sascha Hildmann für die Restsaison der 3. Liga.
Fünf Spiele, fünf Siege – wünscht sich Trainer Sascha Hildmann für die Restsaison der 3. Liga. FOTO: dpa / Uwe Anspach
Kaiserslautern. An diesem Sonntag, 13 Uhr, ist der FC Hansa Rostock beim Drittligisten auf dem Betzenberg zu Gast. ski/dpa

Trotz der Sorgen um die Lizenz für die kommende Saison will sich Fußball-Drittligist 1. FC Kaiserslautern auf das sportliche Geschehen konzentrieren. Am Ostersonntag (13.00 Uhr/Sky) empfängt der Tabellenachte den FC Hansa Rostock. „Wir haben noch fünf Spiele. Die wollen wir alle gewinnen“, sagte Trainer Sascha Hildmann am Freitag kurz und knapp.

Die Parallelen zwischen den Roten Teufeln und den Hansestädtern sind nicht von der Hand zu weisen. Beide werden das vor Saison ausgegebene Ziel Aufstieg in Liga zwei wohl verfehlen und haben zum jetzigen Zeitpunkt das identische Torverhältnis. Rostock hat gerade mal einen Punkt mehr auf dem Konto als die Pfälzer. „Sie spielen auch von der Struktur ähnlich wie wir. Da wollen wir mit einer offensiven Ausrichtung dagegen halten und den Gegner früh unter Druck setzen“, erklärte Hildmann. Doch der FCK-Coach ist sich sicher, „dass auch die gut besetzte Rostocker Mannschaft offensiv in die Partie gehen wird“. Allein um das 1:2 gegen Jena vom vergangenen Wochenende vergessen zu machen.

Doch die Roten Teufel wollen mit einer guten Leistung in dem Risikospiel zu Hause für positive Stimmung im Umfeld sorgen, um die Anhänger zur weiteren Unterstützung des Fritz-Walter-Clubs zu bewegen. Bis Ende April will der Traditionsverein über eine Fan-Anleihe die Finanzlücke schließen. Noch fehlen rund vier Millionen Euro, um die Auflagen zu erfüllen und auch für die Drittliga-Spielzeit 2019/2020 die Lizenz zu erhalten. „Das haben wir natürlich im Hinterkopf. Das ganze steht und fällt mit unserer Leistung. Wir sehen uns hier in der Pflicht“, betonte Hildmann. Doch der der Wille bei der Mannschaft sei absolut da. „Ich hoffe, dass wir da noch etwas bewegen können.“



Neben den Langzeitverletzten Lukas Spalvis (Reha nach Knorpelschaden) und Dylan Esmel (Kreuzbandriss) muss der 47-Jährige am Sonntag auf Theodor Bergmann (Gehirnerschütterung), Florian Dick (Knöchelverletzung) und Dominik Schad (Außenbandriss) verzichten. Schad sei zwar trotz der Schwere der Verletzung schon wieder auf einem guten Weg, trainiere bereits wieder. „Aber noch reicht es nicht.“