| 22:31 Uhr

Skandal-Funktionär bestraft
14 Monate Sperre für Schweizer Prügel-Präsident

Zürich. Der Schweizer Skandal-Präsident Christian Constantin ist nach seinem Angriff gegen Ex-Nationaltrainer Rolf Fringer hart bestraft worden. Die Schweizer Fußball-Liga (SFL) sprach gegen den Vorstands-Chef des FC Sion eine Sperre von 14 Monaten für alle Profispiele in der Schweiz aus. Zudem muss der skandalträchtige Club-Boss 100 000 Franken Strafe an den Verband zahlen.

Der Schweizer Skandal-Präsident Christian Constantin ist nach seinem Angriff gegen Ex-Nationaltrainer Rolf Fringer hart bestraft worden. Die Schweizer Fußball-Liga (SFL) sprach gegen den Vorstands-Chef des FC Sion eine Sperre von 14 Monaten für alle Profispiele in der Schweiz aus. Zudem muss der skandalträchtige Club-Boss 100 000 Franken Strafe an den Verband zahlen.

Constantin hatte am 21. September nach dem Spiel in Lugano TV-Experte Fringer mit Tritten und Ohrfeigen attackiert. Grund war offenbar die wiederholte Kritik des früheren Trainers des VfB Stuttgart. Auch einen Tag nach seiner Aktion hatte Constantin wenig Reue gezeigt und sagte: „Ich habe ihm einen Tritt in den Hintern versetzt. Das hat mir gut getan. Ich kann nicht sagen, dass ich es bereue.“

Constantin hatte sogar gegen Fringer eine Klage wegen Verleumdung und Verunglimpfung eingereicht. Umgekehrt kündigte der Ex-Coach eine Zivilklage gegen Constantin an.



Gemäß dem Urteil ist dem Walliser ab sofort der Zutritt zu den Stadien, zum Spielfeld, zur technischen Zone, zur Mannschaftskabine sowie zur Mixed-Zone verwehrt. Die Sperre gilt für alle Spiele der 1. und 2. Liga sowie des Pokals und der Nationalmannschaft.