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| 23:22 Uhr

1. FC Köln: Kandidaten für das Präsidium denken an Rückzug

Köln. Das designierte Präsidium des Fußball-Bundesligisten 1. FC Köln um Werner Spinner an der Spitze denkt an einen Rückzug seiner Kandidatur. Dem vom Verwaltungsrat vorgeschlagenen neuen Präsidium will bei der außerordentlichen Mitgliederversammlung am kommenden Montag eine Opposition um den früheren Vize-Präsidenten Karl-Heinz Thielen entgegentreten

Köln. Das designierte Präsidium des Fußball-Bundesligisten 1. FC Köln um Werner Spinner an der Spitze denkt an einen Rückzug seiner Kandidatur. Dem vom Verwaltungsrat vorgeschlagenen neuen Präsidium will bei der außerordentlichen Mitgliederversammlung am kommenden Montag eine Opposition um den früheren Vize-Präsidenten Karl-Heinz Thielen entgegentreten. Sollten Spinner und seine Mitstreiter zurückziehen, könnte der Verwaltungsrat die Mitgliederversammlung absagen."Ja, diese Option gibt es. Das schlimmste, was dem Verein passieren könnte, wäre eine Schlammschlacht. Ich würde sie nicht mitmachen - und nicht antreten", sagte Spinner. Er habe ein Gespräch mit Widersacher Thielen gesucht, dies sei aber abgelehnt worden. Die Gegenseite habe sich durch den Schritt außerhalb der vereinbarten Regeln verhalten und mache sich nun unkalkulierbar.

Spinner hatte mit Markus Ritterbach und Toni Schumacher vom Verwaltungsrat des 1. FC Köln Grünes Licht für eine Kandidatur bei der Versammlung bekommen. Thielen will sich mit Franz-Josef Wernze und Bernd Steegmann nun ebenfalls am Montag dem Votum der Mitglieder stellen. Dies ist aber nur möglich, wenn die Mitglieder Spinner und sein designiertes Präsidium in zwei Wahlgängen mehrheitlich ablehnen. Wolfgang Overath war im November als FC-Präsident zurückgetreten.

Der 72-jährige Thielen erhielt dann auch noch von Publikumsliebling Lukas Podolski Rückendeckung. "Es ist immer besser, wenn die FC-Mitglieder am Montag die Wahl zwischen zwei Gruppen haben und nicht nur eine vorgesetzt bekommen. Ich würde meine Stimme dem Kölner Team Thielen geben", sagte der Nationalstürmer, sehr zum Unmut der FC-Geschäftsführung. dpa