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Nur 1,24 Prozent des Bruttoinlandsprodukts für Verteidigung
Zwei-Prozent-Ziel der Nato für Deutschland in weiter Ferne

Brüssel. Kanzlerin Angela Merkel (CDU) droht auf dem Nato-Gipfel eine offene Konfrontation mit Donald Trump. Vor seiner Ankunft in Brüssel kritisierte der US-Präsident gestern erneut die Bündnispartner, die aus seiner Sicht zu wenig in die Verteidigung investieren.

Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg legte für Deutschland sehr unangenehme Zahlen vor. Den Prognosen zufolge kommt die Bundesrepublik dem Zwei-Prozent-Ziel dieses Jahr kein Stück näher. Demnach werden lediglich 1,24 Prozent des Bruttoinlandsprodukts für Verteidigung ausgegeben. Trump fordert, dass alle Bündnispartner spätestens ab 2024 jährlich mindestens zwei Prozent der Wirtschaftsleistung für Verteidigung ausgeben.