| 22:41 Uhr

Schlechte Umfragewerte
Zuhören statt Besserwisserei

FOTO: SZ / Robby Lorenz
Die Umfragen für die SPD sind unterirdisch. Deshalb dominieren dort Frust und Verzweiflung. Und eine ordnende Hand sucht man einstweilen vergebens. Andrea Nahles steckt noch das schlechte Ergebnis bei ihrer Wahl zur Parteivorsitzenden in den Knochen. Olaf Scholz ist für den Geschmack vieler Genossen nur der rote Zwillingsbruder seines schwarzen Amtsvorgängers Wolfgang Schäuble. Wer mag sich da noch für die SPD erwärmen?

Die Umfragen für die SPD sind unterirdisch. Deshalb dominieren dort Frust und Verzweiflung. Und eine ordnende Hand sucht man einstweilen vergebens. Andrea Nahles steckt noch das schlechte Ergebnis bei ihrer Wahl zur Parteivorsitzenden in den Knochen. Olaf Scholz ist für den Geschmack vieler Genossen nur der rote Zwillingsbruder seines schwarzen Amtsvorgängers Wolfgang Schäuble. Wer mag sich da noch für die SPD erwärmen?

Wehklagen und Panikmache haben in solchen Situationen allerdings noch nie geholfen. Vielleicht versucht es die SPD mal mit Zuhören statt Besserwisserei. Es muss ja einen Grund haben, dass ihr seit der Kanzlerschaft des innerparteilich fast schon verhassten Gerhard Schröder zehn Millionen Menschen von der Fahne gegangen sind. Noch ist für die Genossen nichts verloren. Ruhe bewahren und Nachdenken sollte die Devise jetzt sein.