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Wikileaks-Gründer Assange greift schwedische Justiz und Polizei an

London/Hamburg. Der Wikileaks-Gründer Julian Assange hat der schwedischen Justiz und Polizei Fehlverhalten vorgeworfen. Der 39-jährige Australier sagte, die beiden schwedischen Frauen, die ihm Vergewaltigung und sexuelle Nötigung vorwerfen, seien "in Panik" geraten, da sie befürchteten, dass er sie mit einer sexuell übertragbaren Krankheit angesteckt habe, sagte Assange

London/Hamburg. Der Wikileaks-Gründer Julian Assange hat der schwedischen Justiz und Polizei Fehlverhalten vorgeworfen. Der 39-jährige Australier sagte, die beiden schwedischen Frauen, die ihm Vergewaltigung und sexuelle Nötigung vorwerfen, seien "in Panik" geraten, da sie befürchteten, dass er sie mit einer sexuell übertragbaren Krankheit angesteckt habe, sagte Assange. Als die Frauen herausgefunden hätten, dass sie im August beide mit ihm Sex hatten, hätten sie sich an die Polizei gewandt. Nach Aussagen Assanges "sprang die Polizei sofort darauf an und legte die Frauen herein". Er glaube nicht an einen fairen Verlauf des Verfahrens und wehre sich daher gegen seine Auslieferung.Altkanzler Helmut Schmidt verurteilte die Schritte amerikanischer Firmen und Politiker gegen Assange als "unklug". "Das wirkt wie Rache, und das ist es auch", sagte Schmidt. afp