| 23:44 Uhr

Wegen Verdachts auf Sozialbetrug
Weniger Ermittlungen gegen Hartz-IV-Bezieher

Berlin. Hartz-IV-Bezieher sind 2017 seltener als noch in den Vorjahren wegen Verdachts auf Sozialbetrug ins Visier von Ermittlern geraten. Nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit nahmen die Jobcenter im vergangenen Jahr deutschlandweit in insgesamt 148 524 Fällen Ermittlungen auf, 0,8 Prozent weniger als im Jahr davor. 49 769 Verfahren (plus 0,3 Prozent) seien in dem Zeitraum an Staatsanwaltschaften oder bei Schwarzarbeitsverdacht an die Zollverwaltung abgegeben worden.

Hartz-IV-Bezieher sind 2017 seltener als noch in den Vorjahren wegen Verdachts auf Sozialbetrug ins Visier von Ermittlern geraten. Nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit nahmen die Jobcenter im vergangenen Jahr deutschlandweit in insgesamt 148 524 Fällen Ermittlungen auf, 0,8 Prozent weniger als im Jahr davor. 49 769 Verfahren (plus 0,3 Prozent) seien in dem Zeitraum an Staatsanwaltschaften oder bei Schwarzarbeitsverdacht an die Zollverwaltung abgegeben worden.

Zudem habe es im Jahresvergleich mehr Geldbußen gegeben: 21 281 (plus 1,3 Prozent), geht aus einem internen Bericht der BA hervor. Demzufolge verschwiegen Hartz-Bezieher in 82 266 Fällen Einkünfte aus Jobs, Vermögen oder Sozialleistungen und kassierten 54 Millionen Euro Leistungen zu viel.