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| 22:14 Uhr

Von der Leyen auf gefährlicher Mission in Mali

Bamako. Agentur

Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen besucht das gefährlichste Einsatzgebiet der Bundeswehr in Afrika: Sie traf gestern in Mali ein, wo sich mehr als 400 deutsche Soldaten an der Lösung des Konflikts zwischen Regierung und Rebellen - darunter islamistische Terrororganisationen - beteiligen. Mehr als 70 UN-Blauhelmsoldaten sind in den vergangenen drei Jahren bei Anschlägen und Angriffen in Mali getötet worden. Im Norden eines der ärmsten Länder der Welt hatten die Rebellen 2012 ein Gebiet von der Größe Frankreichs unter ihre Kontrolle gebracht, bevor französische und afrikanische Truppen es Anfang 2013 zurückerobern konnten. Dort versucht nun eine UN-Friedenstruppe für Stabilität zu sorgen. Die Bundeswehr ist seit zwei Monaten mit aktuell 230 Blauhelmsoldaten beteiligt. Sie sind in Gao stationiert, 1200 Kilometer nördlich der Hauptstadt Bamako . Ihre Hauptaufgabe ist Aufklärung, unter anderem mit mehreren kleinen Drohnen, aber auch mit gepanzerten Fahrzeugen. Im Süden des Landes bilden zudem 200 deutsche Soldaten im Rahmen einer EU-Mission die malischen Streitkräfte aus.