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Türken schießen syrischen Kampfjet ab

Istanbul. Türken schießen syrischen Kampfjet ab Neue Eskalation an der Grenze zu Syrien: Das türkische Militär hat an der Grenze zu Syrien ein Kampfflugzeug aus dem Nachbarland abgeschossen. Die Maschine habe gestern den türkischen Luftraum verletzt, sagte Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan. dpa

Die Maschine ging auf syrischer Seite nieder. Die syrische Regierung verurteilte den Abschuss scharf.

Linke-Vorsitzende wollen weitermachen

Katja Kipping und Bernd Riexinger wollen für weitere zwei Jahre Vorsitzende der Linken bleiben. Sie erklärten am Samstag in einer Sitzung des Parteivorstands, dass sie beim Parteitag im Mai erneut für die Spitzenämter kandidieren werden.

Neustart der Islamkonferenz

Die Deutsche Islamkonferenz steht vor einem Neustart. Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) erwartet eine rasche Einigung über das "neue Format" der 2006 ins Leben gerufenen Konferenz. Der Minister und Vertreter der Islamverbände kommen heute zusammen, um den Fahrplan zu beschließen. Der Zentralrat der Muslime in Deutschland lobte de Maizière für seine Bemühungen um die stockende Konferenz. Neue Themenschwerpunkte sollen Wohlfahrtspflege und Seelsorge sein. Unter de Maizières Vorgänger Hans-Peter Friedrich (CSU) war der Dialog ins Stocken geraten, weil die Verbände die Betonung von Sicherheitsthemen durch den Minister ablehnten.

Spaniens Ex-Premier Suárez gestorben



Spaniens früherer Ministerpräsident Adolfo Suárez, der "Architekt des Übergangs zur Demokratie", ist tot. Der liberale Politiker starb gestern in einem Madrider Krankenhaus im Alter von 81 Jahren an den Folgen eines Demenzleidens. Dies gab ein Sprecher der Familie bekannt. Suárez war der erste freigewählte Regierungschef in Spanien nach dem Ende des Franco-Regimes (1939-1975) gewesen.

Veneter wollen sich von Italien lösen

Eine Mehrheit der Bewohner der norditalienischen Region Venetien wünscht sich laut einer Abstimmung die Unabhängigkeit von Rom. Dies geht aus einer Volksbefragung hervor. Demnach votierten 89 Prozent für eine Selbstständigkeit ihrer Region um die Stadt Venedig vom Rest Italiens. Rund 2,3 Millionen der knapp fünf Millionen Einwohner des Gebiets haben sich nach Angaben der Organisatoren beteiligt. Die populistisch-föderalistische Lega Nord unterstützte die Initiative. Vor dem Ergebnis hatte Venetiens Präsident Luca Zaia erklärt, die Partei hoffe im Fall eines positiven Ausgangs auf ein anschließendes formelles Referendum.