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Tesla-Chef kündigt Kooperation mit Sixt an

Dillingen. Großauftrag für die Dillinger Hütte Die mit einer Krise kämpfende Dillinger Hütte (DH) hat einen Großauftrag erhalten und liefert Bleche für den ersten Strang der South-Stream-Gaspipeline durch das Schwarze Meer. Dies teilte das Unternehmen gestern mit. red

Die Bleche gehen an die Rohrhersteller Europipe, an dem die Dillinger Hütte zu 50 Prozent beteiligt ist, und das russische Unternehmen OMK. Das Gesamtvolumen des Auftrags beträgt 750 000 Tonnen. Davon liefern Europipe 50 Prozent und OMK 35 Prozent. "Dieser Auftrag sorgt für Mengen, die wir dringend benötigen, und hilft so, Beschäftigung zu sichern", sagte DH-Vorstandschef Karlheinz Blessing. Die Hütte hat vor wenigen Tagen den Abbau von 450 Stellen angekündigt und will die Kosten um 130 Millionen Euro senken. Die Hütte produziert pro Jahr rund 1,8 Millionen Tonnen Grobbleche.

Tesla-Chef kündigt Kooperation mit Sixt an

Der Elektroauto-Hersteller Tesla will auf dem deutschen Markt auch mit Hilfe von Leasing-Angeboten Fuß fassen. Das Unternehmen werde gemeinsam mit dem größten deutschen Autovermieter Sixt ein entsprechendes Projekt starten, sagte Tesla-Chef Elon Musk gestern Abend in München. Musk setzt große Hoffnungen auf den deutschen Markt und will ab Ende kommenden Jahres rund 10 000 Fahrzeuge pro Jahr verkaufen. Die Leasingrate bezifferte er auf 500 Euro. Damit liegt der Preis etwas über dem Leasingpreis der Basisvarianten eines BMW 5er. Der aktuelle Tesla-Wagen Model S kostet in Europa mehr als 70 000 Euro. In etwa drei Jahren soll der Preis bei einem Mittelklasse-Modell aber auf 35 000 Dollar gedrückt werden.

Geplante Verdi-Fusion nun perfekt

Der geplante Zusammenschluss der Gewerkschaftsbezirke von Verdi Saar und Verdi Rheinland-Pfalz zum 1. April ist unter Dach und Fach (wir berichteten). Der Gewerkschaftsrat stimmte gestern dem Fusionsantrag der beiden benachbarten Landesverbände zu, wie Verdi Saar gestern mitteilte. Der neue Landesbezirk Rheinland-Pfalz-Saarland werde seinen Sitz in Mainz haben und rund 120 000 Mitglieder vertreten , hieß es weiter.