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Rettungshelfer und Aktivisten bezichtigen Damaskus
Syrische Regierung soll erneut Giftgas eingesetzt haben

Damaskus. Rettungshelfer und Aktivsten werfen Syriens Regierung erneut den Einsatz von Giftgas vor. Die Rettungsorganisation Weißhelme berichtete gestern, in der von Rebellen kontrollierten Stadt Sarakib im Nordwesten des Bürgerkriegslandes seien mindestens zwölf Menschen verletzt worden, als sie Chlorgas eingeatmet hätten.

Zugleich kamen Aktivisten zufolge bei Luftangriffen auf Rebellengebiete Dutzende Zivilisten ums Leben. Allein in der von Rebellen gehaltenen Region Ost-Guta östlich der Hauptstadt Damaskus seien mindestens 28 Zivilisten getötet worden, darunter zehn Kinder, meldete die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte.