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Neue Studie
Studie belegt: Kinder machen Lust aufs Kinderkriegen

Bamberg. Kinderkriegen ist „ansteckend“: Das ist das Ergebnis einer Studie der Bamberger Familienforschung zu den Auswirkungen sozialer Kontakte auf die Fertilität. kna

„Es ist wahrscheinlicher, ein Kind zu bekommen, wenn Geschwister, Kolleginnen und Kollegen eines bekommen“, sagte Henriette Engelhardt-Wölfler von der Uni Bamberg. Sie und weitere Wissenschaftler stellten erstmals netzwerkübergreifende Effekte fest. Das bedeute, wenn eine Person von Kolleginnen oder Kollegen mit dem Kinderwunsch „angesteckt“ werde, beeinflusse sie etwa Geschwister und diese dann wieder das Arbeitsumfeld. 

Für ihre Studie werteten die Wissenschaftler Daten aus dem „System of Social Statistical Datasets“ (SSD) aus. Dort sind Registerdaten aller Einwohner der Niederlande verknüpft, etwa Angaben über Geschwister und Arbeitgeber. Demnach gibt es auch einen umgekehrten Effekt. Menschen im gebärfähigen Alter, die kaum Geburten in ihrem Umfeld miterlebten, bekämen mit niedrigerer Wahrscheinlichkeit Kinder.