| 23:09 Uhr

SPD rutscht wieder unter 30-Prozent-Marke

Berlin. (dpa) Dämpfer für SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz: Die Sozialdemokraten rutschen nach zwei neuen Umfragen wieder unter die 30-Prozent-Marke.

(dpa) Dämpfer für SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz: Die Sozialdemokraten rutschen nach zwei neuen Umfragen wieder unter die 30-Prozent-Marke.

Nach dem jüngsten "Stern-RTL-Wahltrend" kommt die SPD aktuell auf 28 Prozent, während die Union ihre 36 Prozent verteidigt. Im aktuellen Insa-Meinungstrend für die "Bild"-Zeitung verharren CDU/CSU bei 34 Prozent, und die SPD sackt um eineinhalb Punkte auf 28,5 Prozent.

Bei der Kanzlerpräferenz legt Kanzlerin Angela Merkel (CDU) nach dem von Forsa erstellten Wahltrend im Vergleich zur Vorwoche um drei Prozentpunkte zu, während Schulz zwei Punkte verliert. Wenn der Kanzler direkt gewählt werden könnte, würden sich demnach 47 Prozent der Wahlberechtigten für Merkel entscheiden und 28 Prozent für Schulz. Im Frühjahr hatte Schulz zeitweise vorne gelegen. Der Merkel-Herausforderer bezeichnete die neuen Zahlen als Auftrag an die SPD, die Ärmel hochzukrempeln. "Das ist eine Ermutigung an uns alle, nicht zu glauben, die Dinge fielen uns in den Schoß, sondern dass wir kämpfen müssen", sagte Schulz in Berlin. Zum Start seiner Kandidatur Ende Januar habe die SPD bei 19 bis 20 Prozent gelegen.