| 22:26 Uhr

Schulz rechnet offenbar nicht mehr mit Kanzlerkandidatur

Berlin. In der SPD werden die Rufe nach einer Kanzlerkandidatur von Parteichef Sigmar Gabriel lauter. Nach den Regierungschefs von Berlin und Schleswig-Holstein, Michael Müller und Torsten Albig , sprach sich auch der im Seeheimer Kreis zusammengeschlossene rechte SPD-Flügel für Gabriel aus. "Wir brauchen als Kanzlerkandidaten eine Kämpfernatur wie Gabriel, der die Unterschiede zwischen SPD und Union klar herausarbeitet", sagte Seeheimer-Sprecher Johannes Kahrs dem "Tagesspiegel". Die Zeitung hatte zuvor berichtet, die SPD-Führung wolle am 10. Januar bei einem vertraulichen Treffen in Nordrhein-Westfalen die Kandidatenfrage klären. Bei einer Klausur am 29. Januar soll sich der SPD-Vorstand dann mit der Personalentscheidung befassen. afp

In der SPD werden die Rufe nach einer Kanzlerkandidatur von Parteichef Sigmar Gabriel lauter. Nach den Regierungschefs von Berlin und Schleswig-Holstein, Michael Müller und Torsten Albig , sprach sich auch der im Seeheimer Kreis zusammengeschlossene rechte SPD-Flügel für Gabriel aus. "Wir brauchen als Kanzlerkandidaten eine Kämpfernatur wie Gabriel, der die Unterschiede zwischen SPD und Union klar herausarbeitet", sagte Seeheimer-Sprecher Johannes Kahrs dem "Tagesspiegel". Die Zeitung hatte zuvor berichtet, die SPD-Führung wolle am 10. Januar bei einem vertraulichen Treffen in Nordrhein-Westfalen die Kandidatenfrage klären. Bei einer Klausur am 29. Januar soll sich der SPD-Vorstand dann mit der Personalentscheidung befassen.

Will Gabriel nicht gegen Angela Merkel antreten, war bislang der scheidende EU-Parlamentspräsident Martin Schulz als Kandidat gehandelt worden. Wie der "Spiegel" berichtet, rechnet Schulz jedoch nicht mehr mit einer Kandidatur. > Seite 4: Meinung