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Was damals geschah
Der 24. November

Was geschah am 24. November?

2017 sterben bei einem Anschlag auf eine Moschee im Norden der Sinai-Halbinsel mindestens 305 Menschen. Islamisten zünden Sprengsätze und schießen auf Gläubige.



2016 stimmt das Europaparlament mit großer Mehrheit für eine Aussetzung der Beitrittsverhandlungen mit der Türkei.

1993 werden zwei elfjährige Jungen von einem Schwurgericht im englischen Preston wegen Entführung und Ermordung eines Zweijährigen zu einer Freiheitsstrafe von unbegrenzter Dauer verurteilt. 2001 kommen sie frei.

1963 erschießt zwei Tage nach dem Mord an dem amerikanischen Präsidenten John F. Kennedy der Nachtclubbesitzer Jack Ruby den mutmaßlichen Attentäter Lee Harvey Oswald.

Was geschah am 25. November?

2017 ist Manuel Charr (links) Boxweltmeister im Schwergewicht. Der 33 Jahre alte Kölner libanesisch-syrischer Herkunft gewinnt in Oberhausen den WBA-Titel gegen den Russen Alexander Ustinow.⇥Foto: dpa

2016 ist Uli Hoeneß wieder Präsident des FC Bayern München. Der 64-Jährige wird neun Monate nach seiner Haftentlassung erneut ins höchste Amt des deutschen Fußball-Rekordmeisters gewählt.

2008 verlässt der ehemalige Bundeswirtschaftsminister Wolfgang Clement die SPD. Wegen SPD-kritischer Äußerungen im hessischen Landtagswahlkampf hatte ihn die Schiedskommission der Bundespartei am Vortag gerügt.

1998 verweigert das britische Oberhaus Chiles Ex-Diktator Augusto Pinochet die Immunität. Damit kann der in einem Londoner Krankenhaus festgehaltene 83-jährige General für Straftaten in seiner Amtszeit zur Rechenschaft gezogen werden.

1988 wird Rita Süssmuth zur Präsidentin des Deutschen Bundestages gewählt.

1973 gilt in Deutschland erstmals ein bundesweites allgemeines Fahrverbot. An vier aufeinanderfolgenden Sonntagen sollen damit die Folgen der Ölkrise gemildert werden – mit zweifelhaftem Erfolg.

1918 endet mit der Kapitulation der Truppen unter Paul von Lettow-Vorbeck in Deutsch-Ostafrika die deutsche Kolonialzeit.