| 23:30 Uhr

NSU-Prozess
Plädoyer: Anklage sieht Beate Zschäpe als Mittäterin

München. Die Bundesanwaltschaft hat nach mehr als vier Jahren NSU-Prozess keine Zweifel an der Schuld von Beate Zschäpe: Die Angeklagte sei „Mittäterin“ bei allen Morden, Bombenanschlägen und Raubüberfällen des rechtsextremen Nationalsozialistischen Untergrunds (NSU), sagte Bundesanwalt Herbert Diemer gestern zu Beginn seines Plädoyers vor dem Oberlandesgericht München. Für die Anklage war sie der „entscheidende Stabilitätsfaktor der Gruppe“. Das Plädoyer der Bundesanwaltschaft soll an mehreren Prozesstagen gehalten werden. Das Motiv für die Terrorserie des NSU sei die „rechtsextreme Ideologie“ von Zschäpe sowie ihrer Komplizen Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt gewesen.

Die Bundesanwaltschaft hat nach mehr als vier Jahren NSU-Prozess keine Zweifel an der Schuld von Beate Zschäpe: Die Angeklagte sei „Mittäterin“ bei allen Morden, Bombenanschlägen und Raubüberfällen des rechtsextremen Nationalsozialistischen Untergrunds (NSU), sagte Bundesanwalt Herbert Diemer gestern zu Beginn seines Plädoyers vor dem Oberlandesgericht München. Für die Anklage war sie der „entscheidende Stabilitätsfaktor der Gruppe“. Das Plädoyer der Bundesanwaltschaft soll an mehreren Prozesstagen gehalten werden. Das Motiv für die Terrorserie des NSU sei die „rechtsextreme Ideologie“ von Zschäpe sowie ihrer Komplizen Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt gewesen.

(AFP)