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Neue Länder unterrepräsentiert
Nur wenige Ostdeutsche sind in Parteien

Berlin. Gerade die großen Parteien haben in Ostdeutschland kaum Mitglieder. So kämen von den knapp 464 000 SPD-Mitgliedern nur 4,9 Prozent aus den fünf ostdeutschen Bundesländern, berichtet die „Berliner Zeitung“.

Mit Gesamt-Berlin seien es zwar 9,4 Prozent aber immer noch weniger als der Anteil der Ostdeutschen an der Gesamtbevölkerung, der etwa 17 Prozent ausmache. Auch die CDU (mit Berlin 11,7 Prozent) und die FDP (15,4 Prozent) haben im Osten vergleichsweise wenig Mitglieder. Die Grünen liegen bei 17,1 Prozent (ohne Berlin aber nur bei 7,4). AfD (22,6 Prozent) und Linke (54,9 Prozent) haben im Osten hohe Mitglieder-Quoten.