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Merkel und Seehofer wollen angeblich flexible Frauenquote

München/Berlin. Die CDU-Vorsitzende Angela Merkel und CSU-Chef Horst Seehofer haben sich einem Medienbericht zufolge auf die Einführung einer flexiblen Frauenquote für Unternehmen verständigt. Laut "Spiegel" sehen ihre Pläne vor, dass Unternehmen sich selbst ein Ziel für die Förderung von Frauen in Führungspositionen - in Vorständen und Aufsichtsräten - setzen

München/Berlin. Die CDU-Vorsitzende Angela Merkel und CSU-Chef Horst Seehofer haben sich einem Medienbericht zufolge auf die Einführung einer flexiblen Frauenquote für Unternehmen verständigt. Laut "Spiegel" sehen ihre Pläne vor, dass Unternehmen sich selbst ein Ziel für die Förderung von Frauen in Führungspositionen - in Vorständen und Aufsichtsräten - setzen. Wenn ein Unternehmen dieses Ziel verfehlt, können Sanktionen wie Geldbußen verhängt werden.Die Idee der Flexi-Quote stammt von Bundesfamilienministerin Schröder (CDU). Merkel und Seehofer wollten mit ihrer Einigung zum einen den Unmut der Frauen in der Unionsfraktion dämpfen, die sich gegen das von der CSU geforderte Betreuungsgeld wenden, heißt es.

Regierungssprecher Steffen Seibert sagte dazu, über vertrauliche Gespräche gebe er keine Auskunft. SPD und Grüne, aber auch FDP und die Frauen aus der Union lehnen die sogenannte Flexi-Quote weiter ab. dpa